Hanna

Hanna wird gewogen

Schon kurz nachdem wir erfahren hatten, dass wir ein Baby erwarten, wurde uns von Freunden empfohlen, uns schnell auf die Suche nach einer Hebamme zu machen. Nach ausgiebiger Internetrecherche vereinbarten wir einen Kennenlern-Termin mit Susanne. Sie besuchte uns in unserer Wohnung und schnell war klar, dass wir sie für diese aufregende Zeit gerne an unserer Seite wissen wollten. Die Schwangerschaft verlief zum Glück ziemlich unkompliziert und so sprachen wir uns erst im letzten Trimester wieder in Susannes „Ruhepol“. Mir gefiel die entspannte Atmosphäre und die Art und Weise, wie Susanne auf die Anliegen der Schwangeren einging sehr. Den Geburtsvorbereitungskurs haben wir aus terminlichen Gründen bei einer anderen Hebamme gemacht.

Irgendwann war es soweit und der errechnete Geburtstermin kam und ging…. Ich war nach dieser sehr schönen und fröhlichen Schwangerschaft nun an dem berühmten Kein-Bock-mehr-Punkt angekommen. Der Wunsch mein Baby endlich in den Armen zu halten, wurde so groß, dass ich es kaum noch aushielt. Am dritten Tag nach dem Stichtag, rief ich Susanne an, um nach sanften und natürlichen Einleitungshilfen zu fragen und bekam gute Tipps und vor allem aber wieder das Gefühl, dass alles so ist, wie es sein soll. Und siehe da… noch am gleichen Abend ging es los mit den Wehen.

Die Geburt war lang und kräftezehrend, doch mit der liebevollen und großartigen Unterstützung meines Mannes und der Hilfe des professionellen Hebammen- und Ärzteteams des Neu Bethlehem Krankenhauses hielten wir am 17.11.17 um 23.30 Uhr unsere kleine Hanna Charlotte in den Armen und alles war gut!

Am dritten Tag, nach der U2 mussten wir unser Familienzimmer, in dem wir uns sehr wohl und gut betreut gefühlt hatten, leider ziemlich überstürzt verlassen, um die Kardiologie des Kinderkrankenhauses aufzusuchen. Doch schon wenige Stunden später waren wir mit Entwarnung endgültig zuhause. Von nun an kam Susanne zu Beginn jeden Tag und dann in immer größer werdenden Abständen und sah sich unsere Hanna an, wog sie, betreute mich mit meinen Blessuren und beantwortete jede Frage, die uns in den Sinn kam (im Zweifelsfall auch immer wieder dieselben.). Dazu kam jedes Mal ein Thema rund ums Minibaby, zu dem sie uns etwas zeigen und erklären wollte. Susanne hat uns in diesen Wochen mit ihrer aufmerksamen, herzlichen und gleichzeitig unaufdringlichen Art so viel Sicherheit gegeben, sodass der Umgang mit Hanna immer selbstverständlicher und selbstbewusster wurde und wir unser Glück ganz genießen konnten.

Im Januar begann dann der Rückbildungskurs, in dem wir in sehr netter Runde in einer vergleichbar entspannten Atmosphäre, wie im Ruhepol, nicht nur unsere Körper trainiert, sondern auch so manche Unsicherheit und Frage klären und ein wenig zur Ruhe kommen konnten.

Nun ist Hanna schon 10 Monate alt und gleich erwarte ich Susanne zum letzten Mal bei uns zuhause. Heute steht eine Stillberatung auf dem Plan. Ich bin mir sicher, dass sie Hanna und mir auch auf dem Weg vom Stillen zum alleine essen wieder mit guten Tipps zur Seite stehen wird.

Liebe Susanne, wir bedanken uns ganz herzlich für deine tolle Unterstützung und wünschen dir alles Gute für die Zukunft!

Kristina, Nils und Hanna