Madlien

Schon bei unserem ersten Treffen bei mir zu Hause am 24.02.2015, wusste ich sofort, dass du die richtige Hebamme bist! Es hat sich mehr als bestätigt!!!

Nachdem mein Sohn Dorian 2010 im KH zur Welt kam und ich alle Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt gemacht habe, verspürte ich den dringenden Wunsch, bei meinem nächsten Kind einiges anders zu machen. Somit war schnell klar, dass ich unbedingt eine Hausgeburt machen möchte!

Deine Besuche bei uns, zu den Vorsorgeuntersuchungen, waren immer herzlich, verständnisvoll, lustig, locker und äußerst angenehm. Als wenn eine lang gekannte gute Freundin zu Besuch kommt.
Keine vollen Wartezimmer, keine unpersönlichen Schnellabspeisungen, keine unnötig vielen Untersuchungen.

Unvergessen bleibt auch unser gemeinsamer Spaziergang, mit anschließendem Kaffee trinken, 1 Tag vor der Geburt meiner Tochter Madlien. So richtig schön entspannt und fröhlich gestimmt, dass Baby bereits 3 Tage über Termin, es anstupsen zu wollen, sich nun doch so langsam mal auf den Weg zu machen.
Hat funktioniert! 😉
Einen Tag später, ein Sonntag, der 08.11.2015, gegen 15 Uhr bekam ich leichte Blutungen.
Welch große Freude, es geht endlich los!
Mein Mann, mein Sohn und ich habe erstmal ganz in Ruhe eine Kleinigkeit gegessen, danach habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, um weiter in Bewegung zu bleiben und schonmal mit tiefen Bauchatmungen begonnen, da so langsam die Wehen in Gang kamen.
Gegen 16.30 Uhr bin ich ins Badezimmer gegangen und meine Männer haben es sich auf der Couch bequem gemacht.
Im Badezimmer habe ich mir Kerzen und schöne Entspannungsmusik angemacht, mich auf unsere Wellnessliege gelegt und aus unserem großen Badezimmerfenster einen wunderschönen, feuerroten, orangenen Sonnenuntergang bestaunt! Es war wirklich ein einmaliges Schauspiel und ich wusste, heute wird meine Tochter geboren!
Währenddessen wurden meine Wehen intensiver und ich habe sie mit tiefen Atemzügen veratmet.
Gegen 17.15 Uhr kam mein Sohn zu mir und ich habe ihm erklärt, dass sich seine Schwester nun auf den Weg macht und das ich während den Wehen nicht mit ihm sprechen kann, da ich ganz tief atmen muss. Die Wehen waren mittlerweile so intensiv, dass ich tatsächlich nicht mehr sprechen konnte und tief atmen musste, wenn eine Wehe kam, aber ich fühlte mich weiterhin wohl und entspannt!
Mein Sohn (5 Jahre alt) war ganz andächtig und bestaunte das tiefe Prusten seiner Mutter! 😉
Ich fand es wahnsinnig schön ihn bei mir zu haben!
Gegen 17.45 Uhr hat meine Schwiegermutter meinen Sohn abgeholt und mein Mann kam zu mir und schlug mir vor, doch jetzt Susanne anzurufen und er hatte recht, es war der richtige Zeitpunkt.
Um 18 Uhr haben wir gemeinsam mit dir telefoniert und beschlossen, dass du bitte losfahren sollst.

Ca. 40 km später, gegen 18.45 Uhr, mit all deinen Sachen, die es für eine Hausgeburt braucht, warst du bei uns!
Vorgefunden hast du meinen Mann und mich im Badezimmer auf unseren Wellnessliegen liegend, bei Kerzenlicht und Entspannungsmusik, mein Mann lesend und ich tief  atmend und du empfandest es, wortwörtlich, als ob du uns im Wellnessurlaub antriffst! 😉

Ich dachte die ganze Zeit, ich sei tief entspannt, aber als du da warst und ich dich bei mir wusste, da fühlte ich die tatsächliche Entspannung, wie eine beruhigende, wärmende und Kraft gebende Hand auf meiner Schulter!

Du hast die Herztöne vom Baby überprüft, dann hast du nach dem Muttermund getastet, alles immer so würdevoll und einfühlsam, und festgestellt, dass die Herztöne gut sind und der Muttermund bereits 5 cm geöffnet ist! Mittlerweile war es ca. 19.30 Uhr und da ich zum Muttermund tasten aufgestanden und ins Schlafzimmer gegangen war und dann wieder zurück ins Badezimmer, kam extrem viel Bewegung in die Sache, die Wehen waren nun echt heftig! Mit einem Schlag platzte die Fruchtblase, ich lies einen lauten Schrei, so dass es mein Mann bis runter in den Keller gehört hat (er wollte irgendwas holen) und im Eiltempo nach oben kam und dann ging es auch ganz schnell und meine Tochter Madlien flog dir  um 19.49 Uhr regelrecht in die Arme!

Unbeschreiblich wie schnell es ging!

Du hast mir gleich mein Baby gegeben und ich durfte erstmal mein Kind bestaunen! Sie hatte eine sehr kräftige Stimme und gab das auch zum besten!

Mit meinem Kind, noch mit der Nabelschnur verbunden, habt ihr mich ins Bett gepackt, wir haben in Ruhe die Nabelschnur auspulsieren lassen, sie dann durchtrennt und mit einem ganz leichten sanften Rutsch wurde dann auch die Planzenta geboren.

Mittlerweile kam dann auch Sophia und ihr beiden habt mich verwöhnt, wie in einem 5 Sterne Hotel! Alles habt ihr sauber gemacht, weggeräumt, Sachen die noch gebraucht würden hingeräumt, mir beim sauber machen und anziehen geholfen, mein Kind gewogen und gemessen, die kleine Maus angezogen und dann habt ihr im Wohnzimmer einen Tee getrunken und meinen Mann, unsere kleine Tochter Madlien und mich erstmal alleine gelassen, damit wir so richtig unser Glück genießen konnten!

Danke für dieses tolle und einmalige Geburtserlebnis!

Auch die Nachsorge, die vielen Termine, die du danach bei uns warst, waren unvergesslich wertvoll und ich habe mich immer so darauf gefreut, dass du kommst! Du warst eine so große Hilfe, immer aufmunternd und bestärkend, stets gut gelaunt und immer mal ein kleines selbstgebackenes Geschenk dabei!

Wir möchten dir tausendfach danken und wünschen dir weiterhin eine tolle Zeit und noch viele viele schöne Geburten!