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	<title>Hausgeburt &#8211; Hebamme Susanne Haller</title>
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	<description>Hebamme in und um Göttingen</description>
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	<title>Hausgeburt &#8211; Hebamme Susanne Haller</title>
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		<title>Madlien</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/madlien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 17:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Madlien]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon bei unserem ersten Treffen bei mir zu Hause am 24.02.2015, wusste ich sofort, dass du die richtige Hebamme bist! Es hat sich mehr als bestätigt!!! Nachdem mein Sohn Dorian 2010 im KH zur Welt kam und ich alle Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt gemacht habe, verspürte ich den dringenden Wunsch, bei meinem nächsten Kind einiges anders zu machen. Somit war schnell klar, dass ich unbedingt eine Hausgeburt machen möchte! Deine Besuche bei uns, zu den Vorsorgeuntersuchungen, waren immer herzlich, verständnisvoll, lustig, locker und äußerst angenehm. Als wenn eine lang gekannte gute Freundin zu Besuch kommt.Keine vollen Wartezimmer, keine unpersönlichen Schnellabspeisungen, keine unnötig vielen Untersuchungen. Unvergessen bleibt auch unser gemeinsamer Spaziergang, mit anschließendem Kaffee trinken, 1 Tag vor der Geburt meiner Tochter Madlien. So richtig schön entspannt und fröhlich gestimmt, dass Baby bereits 3 Tage über Termin, es anstupsen zu wollen, sich nun doch so langsam mal auf den Weg zu machen.Hat funktioniert!Einen Tag später, ein Sonntag, der 08.11.2015, gegen 15 Uhr bekam ich leichte Blutungen.Welch große Freude, es geht endlich los!Mein Mann, mein Sohn und ich habe erstmal ganz in Ruhe eine Kleinigkeit gegessen, danach habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, um weiter in Bewegung zu bleiben und schonmal mit tiefen Bauchatmungen begonnen, da so langsam die Wehen in Gang kamen.Gegen 16.30 Uhr bin ich ins Badezimmer gegangen und meine Männer haben es sich auf der Couch bequem gemacht.Im Badezimmer habe ich mir Kerzen und schöne Entspannungsmusik angemacht, mich auf unsere Wellnessliege gelegt und aus unserem großen Badezimmerfenster einen wunderschönen, feuerroten, orangenen Sonnenuntergang bestaunt! Es war wirklich ein einmaliges Schauspiel und ich wusste, heute wird meine Tochter geboren!Währenddessen wurden meine Wehen intensiver und ich habe sie mit tiefen Atemzügen veratmet.Gegen 17.15 Uhr kam mein Sohn zu mir und ich habe ihm erklärt, dass sich seine Schwester nun auf den Weg macht und das ich während den Wehen nicht mit ihm sprechen kann, da ich ganz tief atmen muss. Die Wehen waren mittlerweile so intensiv, dass ich tatsächlich nicht mehr sprechen konnte und tief atmen musste, wenn eine Wehe kam, aber ich fühlte mich weiterhin wohl und entspannt!Mein Sohn (5 Jahre alt) war ganz andächtig und bestaunte das tiefe Prusten seiner Mutter!Ich fand es wahnsinnig schön ihn bei mir zu haben!Gegen 17.45 Uhr hat meine Schwiegermutter meinen Sohn abgeholt und mein Mann kam zu mir und schlug mir vor, doch jetzt Susanne anzurufen und er hatte recht, es war der richtige Zeitpunkt.Um 18 Uhr haben wir gemeinsam mit dir telefoniert und beschlossen, dass du bitte losfahren sollst. Ca. 40 km später, gegen 18.45 Uhr, mit all deinen Sachen, die es für eine Hausgeburt braucht, warst du bei uns!Vorgefunden hast du meinen Mann und mich im Badezimmer auf unseren Wellnessliegen liegend, bei Kerzenlicht und Entspannungsmusik, mein Mann lesend und ich tief&#160; atmend und du empfandest es, wortwörtlich, als ob du uns im Wellnessurlaub antriffst! Ich dachte die ganze Zeit, ich sei tief entspannt, aber als du da warst und ich dich bei mir wusste, da fühlte ich die tatsächliche Entspannung, wie eine beruhigende, wärmende und Kraft gebende Hand auf meiner Schulter! Du hast die Herztöne vom Baby überprüft, dann hast du nach dem Muttermund getastet, alles immer so würdevoll und einfühlsam, und festgestellt, dass die Herztöne gut sind und der Muttermund bereits 5 cm geöffnet ist! Mittlerweile war es ca. 19.30 Uhr und da ich zum Muttermund tasten aufgestanden und ins Schlafzimmer gegangen war und dann wieder zurück ins Badezimmer, kam extrem viel Bewegung in die Sache, die Wehen waren nun echt heftig! Mit einem Schlag platzte die Fruchtblase, ich lies einen lauten Schrei, so dass es mein Mann bis runter in den Keller gehört hat (er wollte irgendwas holen) und im Eiltempo nach oben kam und dann ging es auch ganz schnell und meine Tochter Madlien flog dir&#160; um 19.49 Uhr regelrecht in die Arme! Unbeschreiblich wie schnell es ging! Du hast mir gleich mein Baby gegeben und ich durfte erstmal mein Kind bestaunen! Sie hatte eine sehr kräftige Stimme und gab das auch zum besten! Mit meinem Kind, noch mit der Nabelschnur verbunden, habt ihr mich ins Bett gepackt, wir haben in Ruhe die Nabelschnur auspulsieren lassen, sie dann durchtrennt und mit einem ganz leichten sanften Rutsch wurde dann auch die Planzenta geboren. Mittlerweile kam dann auch Sophia und ihr beiden habt mich verwöhnt, wie in einem 5 Sterne Hotel! Alles habt ihr sauber gemacht, weggeräumt, Sachen die noch gebraucht würden hingeräumt, mir beim sauber machen und anziehen geholfen, mein Kind gewogen und gemessen, die kleine Maus angezogen und dann habt ihr im Wohnzimmer einen Tee getrunken und meinen Mann, unsere kleine Tochter Madlien und mich erstmal alleine gelassen, damit wir so richtig unser Glück genießen konnten! Danke für dieses tolle und einmalige Geburtserlebnis! Auch die Nachsorge, die vielen Termine, die du danach bei uns warst, waren unvergesslich wertvoll und ich habe mich immer so darauf gefreut, dass du kommst! Du warst eine so große Hilfe, immer aufmunternd und bestärkend, stets gut gelaunt und immer mal ein kleines selbstgebackenes Geschenk dabei! Wir möchten dir tausendfach danken und wünschen dir weiterhin eine tolle Zeit und noch viele viele schöne Geburten!]]></description>
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<p>Schon bei unserem ersten Treffen bei mir zu Hause am 24.02.2015, wusste ich sofort, dass du die richtige Hebamme bist! Es hat sich mehr als bestätigt!!!</p>



<p>Nachdem mein Sohn Dorian 2010 im KH zur Welt kam und ich alle Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt gemacht habe, verspürte ich den dringenden Wunsch, bei meinem nächsten Kind einiges anders zu machen. Somit war schnell klar, dass ich unbedingt eine Hausgeburt machen möchte!</p>



<p>Deine Besuche bei uns, zu den Vorsorgeuntersuchungen, waren immer herzlich, verständnisvoll, lustig, locker und äußerst angenehm. Als wenn eine lang gekannte gute Freundin zu Besuch kommt.<br>Keine vollen Wartezimmer, keine unpersönlichen Schnellabspeisungen, keine unnötig vielen Untersuchungen.</p>



<p>Unvergessen bleibt auch unser gemeinsamer Spaziergang, mit anschließendem Kaffee trinken, 1 Tag vor der Geburt meiner Tochter Madlien. So richtig schön entspannt und fröhlich gestimmt, dass Baby bereits 3 Tage über Termin, es anstupsen zu wollen, sich nun doch so langsam mal auf den Weg zu machen.<br>Hat funktioniert!<br>Einen Tag später, ein Sonntag, der 08.11.2015, gegen 15 Uhr bekam ich leichte Blutungen.<br>Welch große Freude, es geht endlich los!<br>Mein Mann, mein Sohn und ich habe erstmal ganz in Ruhe eine Kleinigkeit gegessen, danach habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, um weiter in Bewegung zu bleiben und schonmal mit tiefen Bauchatmungen begonnen, da so langsam die Wehen in Gang kamen.<br>Gegen 16.30 Uhr bin ich ins Badezimmer gegangen und meine Männer haben es sich auf der Couch bequem gemacht.<br>Im Badezimmer habe ich mir Kerzen und schöne Entspannungsmusik angemacht, mich auf unsere Wellnessliege gelegt und aus unserem großen Badezimmerfenster einen wunderschönen, feuerroten, orangenen Sonnenuntergang bestaunt! Es war wirklich ein einmaliges Schauspiel und ich wusste, heute wird meine Tochter geboren!<br>Währenddessen wurden meine Wehen intensiver und ich habe sie mit tiefen Atemzügen veratmet.<br>Gegen 17.15 Uhr kam mein Sohn zu mir und ich habe ihm erklärt, dass sich seine Schwester nun auf den Weg macht und das ich während den Wehen nicht mit ihm sprechen kann, da ich ganz tief atmen muss. Die Wehen waren mittlerweile so intensiv, dass ich tatsächlich nicht mehr sprechen konnte und tief atmen musste, wenn eine Wehe kam, aber ich fühlte mich weiterhin wohl und entspannt!<br>Mein Sohn (5 Jahre alt) war ganz andächtig und bestaunte das tiefe Prusten seiner Mutter!<br>Ich fand es wahnsinnig schön ihn bei mir zu haben!<br>Gegen 17.45 Uhr hat meine Schwiegermutter meinen Sohn abgeholt und mein Mann kam zu mir und schlug mir vor, doch jetzt Susanne anzurufen und er hatte recht, es war der richtige Zeitpunkt.<br>Um 18 Uhr haben wir gemeinsam mit dir telefoniert und beschlossen, dass du bitte losfahren sollst.</p>



<p>Ca. 40 km später, gegen 18.45 Uhr, mit all deinen Sachen, die es für eine Hausgeburt braucht, warst du bei uns!<br>Vorgefunden hast du meinen Mann und mich im Badezimmer auf unseren Wellnessliegen liegend, bei Kerzenlicht und Entspannungsmusik, mein Mann lesend und ich tief&nbsp; atmend und du empfandest es, wortwörtlich, als ob du uns im Wellnessurlaub antriffst!</p>



<p>Ich dachte die ganze Zeit, ich sei tief entspannt, aber als du da warst und ich dich bei mir wusste, da fühlte ich die tatsächliche Entspannung, wie eine beruhigende, wärmende und Kraft gebende Hand auf meiner Schulter!</p>



<p>Du hast die Herztöne vom Baby überprüft, dann hast du nach dem Muttermund getastet, alles immer so würdevoll und einfühlsam, und festgestellt, dass die Herztöne gut sind und der Muttermund bereits 5 cm geöffnet ist! Mittlerweile war es ca. 19.30 Uhr und da ich zum Muttermund tasten aufgestanden und ins Schlafzimmer gegangen war und dann wieder zurück ins Badezimmer, kam extrem viel Bewegung in die Sache, die Wehen waren nun echt heftig! Mit einem Schlag platzte die Fruchtblase, ich lies einen lauten Schrei, so dass es mein Mann bis runter in den Keller gehört hat (er wollte irgendwas holen) und im Eiltempo nach oben kam und dann ging es auch ganz schnell und meine Tochter Madlien flog dir&nbsp; um 19.49 Uhr regelrecht in die Arme!</p>



<p>Unbeschreiblich wie schnell es ging!</p>



<p>Du hast mir gleich mein Baby gegeben und ich durfte erstmal mein Kind bestaunen! Sie hatte eine sehr kräftige Stimme und gab das auch zum besten!</p>



<p>Mit meinem Kind, noch mit der Nabelschnur verbunden, habt ihr mich ins Bett gepackt, wir haben in Ruhe die Nabelschnur auspulsieren lassen, sie dann durchtrennt und mit einem ganz leichten sanften Rutsch wurde dann auch die Planzenta geboren.</p>



<p>Mittlerweile kam dann auch Sophia und ihr beiden habt mich verwöhnt, wie in einem 5 Sterne Hotel! Alles habt ihr sauber gemacht, weggeräumt, Sachen die noch gebraucht würden hingeräumt, mir beim sauber machen und anziehen geholfen, mein Kind gewogen und gemessen, die kleine Maus angezogen und dann habt ihr im Wohnzimmer einen Tee getrunken und meinen Mann, unsere kleine Tochter Madlien und mich erstmal alleine gelassen, damit wir so richtig unser Glück genießen konnten!</p>



<p>Danke für dieses tolle und einmalige Geburtserlebnis!</p>



<p>Auch die Nachsorge, die vielen Termine, die du danach bei uns warst, waren unvergesslich wertvoll und ich habe mich immer so darauf gefreut, dass du kommst! Du warst eine so große Hilfe, immer aufmunternd und bestärkend, stets gut gelaunt und immer mal ein kleines selbstgebackenes Geschenk dabei!</p>



<p>Wir möchten dir tausendfach danken und wünschen dir weiterhin eine tolle Zeit und noch viele viele schöne Geburten!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Philipp</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/philipp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 17:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Philipps Geburt Als vor fast genau einem Jahr eine befreundete Familie ihr Mädchen per Hausgeburt bekommen hat, dachte ich:“oh man zu Hause, mutig“. Fasziniert hat es mich damals schon, aber ich war ja nicht schwanger, also habe ich nicht weiter darüber nachgedacht. Ein dreiviertel Jahr später sah es anders aus. Ich war im 5. Monat und machte mir schon mal ein wenig Gedanken wie ich mir die Geburt unseres 2. Kindes vorstellen könnte. Die Geburt unserer Tochter war leider durch Einleitung und diverse andere Stresssituationen im Krankenhaus nicht sehr schön. Nach einem Telefongespräch mit Susanne, wo sie mir mit ihrer ruhigen Art und angenehmen Stimme gleich sympathisch war, haben wir uns für ein unverbindliches persönliches Gespräch verabredet. Die Liste der Fragen an sie war lang, sie hat alle sehr geduldig beantwortet und als sie mich am Ende unseres Gesprächs fragte, ob ich mir nun immer noch eine Hausgeburt vorstellen könne, hörte ich auf meinen Bauch und sagte ja, denn es fühlte sich gut und richtig an. Auch meinem Mann gefiel die Idee und er sagte,“ Wenn du dich dabei gut fühlst, dann machen wir das“. Es ist ja für die ganze Familie ein prägendes und bindendes Erlebnis. Da unsere Große sehr drunter leidet wenn ich länger weg bin, was durch einen Krankenhausaufenthalt ja passieren würde, fand ich das auch ein Pluspunkt für die Hausgeburt. So kommt gar nicht erst ein negatives Gefühl dem Brüderchen gegenüber auf. Susanne war uns in der gesamten restlichen Schwangerschaft eine großartige Beraterin und Stütze, auch die Vorsorgeuntersuchungen zu Hause waren sehr entspannend. Andrea war auch einmal da um uns kennenzulernen und um Akupunkturnadeln zu setzen, welche ich dann aber doch nicht bekam, da die erste Geburt auch recht schnell verlief und diese hätten zu einem noch schnelleren Geburtsverlauf geführt. An sich war geplant dass sie bei der Geburt auch dabei sein wird, aber als es dann so weit war, konnte sie an diesem Wochenende nicht und eigentlich war eine Hebamme absolut ausreichend. Die Geburt selbst begann ganz ruhig, am Sonntagabend, beim Abendbrot verspürte ich in kurzen Abständen ein Ziehen, habe mir aber nicht so viel dabei gedacht, da ich das gleiche schon einen Abend zu vor hatte. Ich war einen Tag vor Termin, da unsere große Tochter aber auch über ihrem Termin war, dachte ich auch unser Sohn würde sich Zeit lassen, aber denkste! Nach einer Stunde war das Ziehen immer noch da und die Abstände wurden immer kürzer, da rief ich Susanne doch lieber an und sie meinte ich sollte doch mal in die Badewanne gehen und schauen wie es sich da verhält und sie später noch mal anrufen ( den anderen Tag danach sagte sie mir, sie wusste schon da, dass sie den Abend noch bei uns sein würde ;-)). Gesagt getan, in der Wanne wurden die Wehen dann wieder weniger, aber raus wollte ich auch nicht, mein Mann machte mir leise Musik an und schaute immer wieder nach mir. Als ich dann aber kurzzeitig raus ging, weil ich mal musste, wurden die Wehen mit einem Schlag sehr heftig. Wir riefen Susanne kurz nach 21.30 Uhr an und sie machte sich auf den Weg, es waren ja einige km. Gegen 22.15 Uhr kam sie dann mit Sack und Pack bzw. Hocker bei uns an. Ich lag jetzt schon ca. knapp 3 Stunden in der Wanne und war schon heftig am Schnaufen, gut dass sie jetzt da war. Der Muttermund hatte sich auf 4 cm geöffnet und ich dachte mir, dass es noch eine Weile dauern würde. Jetzt wollte ich doch lieber raus und wir sind alle ins Wohnzimmer, da ich fast keine Pausen zwischen den Wehen hatte, war das gar nicht so einfach. Susanne riet mir dem Baby zu sagen es solle mal etwas langsamer machen, aber wie Kinder nun mal sind, sie hören nicht immer auf uns. Also ging es im selben Tempo weiter und ich kniete nun vor unserem Sofa, denn das war die einzige Position die ging, nichts mit Petziball oder Gebärhocker. wie ich es mir so schön vorgestellt hatte. Als ich nach Umstellen meiner Atmung von aah.. auf ein tiefes uuh…ging, was viel besser funktionierte, musste ich noch mit einiger Kraftanstrengung die Fruchtblase zum Platzen bringen, dabei hielt sie mir einen Waschlappen mit warmen Kaffee an den Damm, damit ich dort nicht reiße. Bin ich zwar doch ein wenig, aber nur weil die alte Narbe aufgegangen ist, sonst hat es super geholfen (und unser Kind hat die ganze Nacht lecker nach Kaffee gerochen). Auf einmal sagte Susanne ,dass ich den Kopf schon fühlen könne. Ich konnte es nicht glauben, so wenig Pressen und der schwierigste Teil sollte schon geschafft&#160; sein? Aber tatsächlich fühlte ich ihn und dachte nur, jetzt schaffst du den Rest doch locker und um 23.06 Uhr, am 23.06, erblickte unser Philipp das Licht der Welt, in unserem Wohnzimmer, vor unserem Sofa – unglaublich – aber wunderschön. ♥♥♥Durch das gedämpfte Licht und die ruhige und heimelige Atmosphäre hatten wir drei eine sehr intensive Möglichkeit uns kennenzulernen. Ich konnte ihn gleich anlegen und er hat auch schon super genuckelt, er sah zufrieden aus, zwar geschafft aber nicht gestresst. Was gibt es auch schöneres als in sein neues Heim hinein geboren zu werden. Nachdem die Nabelschnur auspulsiert &#160;war und Philipp sehr schnell alleine zurecht kam, durfte mein Mann sie durchschneiden. Jetzt warteten wir noch auf die Plazenta, welche auch glücklicherweise ohne Probleme, vielleicht auch durch den leckeren Zauberkeks von Susanne, nach knapp einer Stunde kam. Das fand ich besonders schön, dass allem seine Zeit gegeben wurde und die Natur einfach ihren Lauf nehmen konnte, keine Hektik und kein Stress dass es etwas länger dauerte, alles in Ruhe. Susanne nähte noch kurz meine aufgerissene Narbe von der ersten Geburt, was nicht schlimm war, kein Vergleich zum Krankenhaus, obwohl sie die Stelle nur mit einem Spray betäubt hatte und dann durften wir drei schon in unser Bett und uns einfach nur genießen. Susanne setzte sich nach einer Weile zu uns und brachte unsere Gesichter mit ihren liebevollen Geschenke noch mehr zum Strahlen, erklärte uns aber auch worauf wir bzw. mein Mann in der Nacht zu achten hätte. Danach war ihre wundervolle Arbeit getan und für mich begann eine schlaflose Nacht, nicht weil unsere Kind weinte, das schlief, sondern weil ich es nicht glauben konnte, dass unser Sohn endlich da ist und noch dazu auf so friedliche Weise zu uns gekommen war. Am nächsten Morgen staunte unsere Große natürlich mit großen Augen wer denn da auf einmal in unserem Bett lag, denn sie hatte von allem nichts mitbekommen, da sie ganz normal abends bevor alles los ging, ins Bett gegangen war. So konnten wir alle vier gemütlich im Bett frühstücken, diesen Moment hätten wir in einem Krankenhaus nicht gehabt. In der Nachsorge betreute uns Susanne die erste Woche und nach ihrem dreiwöchigen Urlaub weiter. Eine bessere Hebamme hätten wir uns nicht wünschen können, vielen Dank liebe Susanne, du hast diese Schwangerschaft zu einer ganz besonderen werden lassen auf die wir immer gern zurück schauen und uns erinnern und Philipp somit den bestmöglichen Start in sein Leben geben konnten.]]></description>
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<p><strong><em>Philipps Geburt</em></strong></p>



<p>Als vor fast genau einem Jahr eine befreundete Familie ihr Mädchen per Hausgeburt bekommen hat, dachte ich:“oh man zu Hause, mutig“. Fasziniert hat es mich damals schon, aber ich war ja nicht schwanger, also habe ich nicht weiter darüber nachgedacht. Ein dreiviertel Jahr später sah es anders aus. Ich war im 5. Monat und machte mir schon mal ein wenig Gedanken wie ich mir die Geburt unseres 2. Kindes vorstellen könnte. Die Geburt unserer Tochter war leider durch Einleitung und diverse andere Stresssituationen im Krankenhaus nicht sehr schön.</p>



<p>Nach einem Telefongespräch mit Susanne, wo sie mir mit ihrer ruhigen Art und angenehmen Stimme gleich sympathisch war, haben wir uns für ein unverbindliches persönliches Gespräch verabredet. Die Liste der Fragen an sie war lang, sie hat alle sehr geduldig beantwortet und als sie mich am Ende unseres Gesprächs fragte, ob ich mir nun immer noch eine Hausgeburt vorstellen könne, hörte ich auf meinen Bauch und sagte ja, denn es fühlte sich gut und richtig an. Auch meinem Mann gefiel die Idee und er sagte,“ Wenn du dich dabei gut fühlst, dann machen wir das“. Es ist ja für die ganze Familie ein prägendes und bindendes Erlebnis. Da unsere Große sehr drunter leidet wenn ich länger weg bin, was durch einen Krankenhausaufenthalt ja passieren würde, fand ich das auch ein Pluspunkt für die Hausgeburt. So kommt gar nicht erst ein negatives Gefühl dem Brüderchen gegenüber auf.</p>



<p>Susanne war uns in der gesamten restlichen Schwangerschaft eine großartige Beraterin und Stütze, auch die Vorsorgeuntersuchungen zu Hause waren sehr entspannend.</p>



<p>Andrea war auch einmal da um uns kennenzulernen und um Akupunkturnadeln zu setzen, welche ich dann aber doch nicht bekam, da die erste Geburt auch recht schnell verlief und diese hätten zu einem noch schnelleren Geburtsverlauf geführt. An sich war geplant dass sie bei der Geburt auch dabei sein wird, aber als es dann so weit war, konnte sie an diesem Wochenende nicht und eigentlich war eine Hebamme absolut ausreichend.</p>



<p>Die Geburt selbst begann ganz ruhig, am Sonntagabend, beim Abendbrot verspürte ich in kurzen Abständen ein Ziehen, habe mir aber nicht so viel dabei gedacht, da ich das gleiche schon einen Abend zu vor hatte. Ich war einen Tag vor Termin, da unsere große Tochter aber auch über ihrem Termin war, dachte ich auch unser Sohn würde sich Zeit lassen, aber denkste! Nach einer Stunde war das Ziehen immer noch da und die Abstände wurden immer kürzer, da rief ich Susanne doch lieber an und sie meinte ich sollte doch mal in die Badewanne gehen und schauen wie es sich da verhält und sie später noch mal anrufen ( den anderen Tag danach sagte sie mir, sie wusste schon da, dass sie den Abend noch bei uns sein würde ;-)). Gesagt getan, in der Wanne wurden die Wehen dann wieder weniger, aber raus wollte ich auch nicht, mein Mann machte mir leise Musik an und schaute immer wieder nach mir. Als ich dann aber kurzzeitig raus ging, weil ich mal musste, wurden die Wehen mit einem Schlag sehr heftig. Wir riefen Susanne kurz nach 21.30 Uhr an und sie machte sich auf den Weg, es waren ja einige km. Gegen 22.15 Uhr kam sie dann mit Sack und Pack bzw. Hocker bei uns an. Ich lag jetzt schon ca. knapp 3 Stunden in der Wanne und war schon heftig am Schnaufen, gut dass sie jetzt da war. Der Muttermund hatte sich auf 4 cm geöffnet und ich dachte mir, dass es noch eine Weile dauern würde. Jetzt wollte ich doch lieber raus und wir sind alle ins Wohnzimmer, da ich fast keine Pausen zwischen den Wehen hatte, war das gar nicht so einfach. Susanne riet mir dem Baby zu sagen es solle mal etwas langsamer machen, aber wie Kinder nun mal sind, sie hören nicht immer auf uns. Also ging es im selben Tempo weiter und ich kniete nun vor unserem Sofa, denn das war die einzige Position die ging, nichts mit Petziball oder Gebärhocker. wie ich es mir so schön vorgestellt hatte. Als ich nach Umstellen meiner Atmung von aah.. auf ein tiefes uuh…ging, was viel besser funktionierte, musste ich noch mit einiger Kraftanstrengung die Fruchtblase zum Platzen bringen, dabei hielt sie mir einen Waschlappen mit warmen Kaffee an den Damm, damit ich dort nicht reiße. Bin ich zwar doch ein wenig, aber nur weil die alte Narbe aufgegangen ist, sonst hat es super geholfen (und unser Kind hat die ganze Nacht lecker nach Kaffee gerochen). Auf einmal sagte Susanne ,dass ich den Kopf schon fühlen könne. Ich konnte es nicht glauben, so wenig Pressen und der schwierigste Teil sollte schon geschafft&nbsp; sein? Aber tatsächlich fühlte ich ihn und dachte nur, jetzt schaffst du den Rest doch locker und um 23.06 Uhr, am 23.06, erblickte unser Philipp das Licht der Welt, in unserem Wohnzimmer, vor unserem Sofa – unglaublich – aber wunderschön. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Durch das gedämpfte Licht und die ruhige und heimelige Atmosphäre hatten wir drei eine sehr intensive Möglichkeit uns kennenzulernen. Ich konnte ihn gleich anlegen und er hat auch schon super genuckelt, er sah zufrieden aus, zwar geschafft aber nicht gestresst. Was gibt es auch schöneres als in sein neues Heim hinein geboren zu werden. Nachdem die Nabelschnur auspulsiert &nbsp;war und Philipp sehr schnell alleine zurecht kam, durfte mein Mann sie durchschneiden. Jetzt warteten wir noch auf die Plazenta, welche auch glücklicherweise ohne Probleme, vielleicht auch durch den leckeren Zauberkeks von Susanne, nach knapp einer Stunde kam. Das fand ich besonders schön, dass allem seine Zeit gegeben wurde und die Natur einfach ihren Lauf nehmen konnte, keine Hektik und kein Stress dass es etwas länger dauerte, alles in Ruhe. Susanne nähte noch kurz meine aufgerissene Narbe von der ersten Geburt, was nicht schlimm war, kein Vergleich zum Krankenhaus, obwohl sie die Stelle nur mit einem Spray betäubt hatte und dann durften wir drei schon in unser Bett und uns einfach nur genießen.</p>



<p>Susanne setzte sich nach einer Weile zu uns und brachte unsere Gesichter mit ihren liebevollen Geschenke noch mehr zum Strahlen, erklärte uns aber auch worauf wir bzw. mein Mann in der Nacht zu achten hätte. Danach war ihre wundervolle Arbeit getan und für mich begann eine schlaflose Nacht, nicht weil unsere Kind weinte, das schlief, sondern weil ich es nicht glauben konnte, dass unser Sohn endlich da ist und noch dazu auf so friedliche Weise zu uns gekommen war.</p>



<p>Am nächsten Morgen staunte unsere Große natürlich mit großen Augen wer denn da auf einmal in unserem Bett lag, denn sie hatte von allem nichts mitbekommen, da sie ganz normal abends bevor alles los ging, ins Bett gegangen war. So konnten wir alle vier gemütlich im Bett frühstücken, diesen Moment hätten wir in einem Krankenhaus nicht gehabt.</p>



<p>In der Nachsorge betreute uns Susanne die erste Woche und nach ihrem dreiwöchigen Urlaub weiter.</p>



<p>Eine bessere Hebamme hätten wir uns nicht wünschen können, vielen Dank liebe Susanne, du hast diese Schwangerschaft zu einer ganz besonderen werden lassen auf die wir immer gern zurück schauen und uns erinnern und Philipp somit den bestmöglichen Start in sein Leben geben konnten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hanna</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/hanna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 17:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Susanne,kennengelernt haben wir Dich als Hebamme im Geburtshaus als wir unser erstes Kind Max erwartet haben. Du hast uns damals in der Schwangerschaft und im Wochenbett begleitet. Besonders beeindruckt hat uns in dieser für uns sehr schönen Zeit auch immer wieder damit, wie Du es mit Deiner herzlichen und ausgeglichenen Art geschafft hast uns ins Gleichgewicht zu bringen,wenn unsere Stimmung am Kippen war. Als sich unser zweites Kind angekündigt hat, hätten wir uns keine andere Hebamme vorstellen können. Es war uns eine Freude  Dir zu sagen, dass wir wieder schwanger sind.Für unsere erste Geburt hatten wir uns das Geburtshaus gewünscht, aufgrund schwindender Kräfte ist Max dann aber doch im Krankenhaus auf die Welt gekommen. Für die zweite Geburt waren wir uns sicher, dass diese nach Möglichkeit nicht im Krankenhaus stattfinden sollte. Nach etwas Überlegung und dazu dem glücklichen Zufall ein neues Zuhause zu finden, waren wir uns einig, dass wir uns für unser zweites Kind eine Hausgeburt wünschen.Während der Schwangerschaft hast Du uns sehr viel Sicherheit für unser Vorhaben gegeben und uns dabei unterstützt aus Aufregung und Unsicherheit auch ganz viel Vorfreude und Gelassenheit entstehen zu lassen. So haben wir alles Notwendige für die Haugeburt vorbereitet. Gewünscht haben wir uns auch, dass unser Kind im Wasser zur Welt kommen kann oder zumindest während der Geburt die Möglichkeit besteht, Entspannung im Wasser zu finden – schwierig allerdings so ganz ohne Badewanne. Mit Deiner Hilfe haben wir uns darauf hin einen richtigen  Geburtspool geliehen. So haben wir uns also vorbereitet und waren sehr gespannt, wie letztlich alles werden würde.Der lang erwartete Termin verging dann ohne besondere Vorkommnisse, ebenso die Woche drauf, was wir noch recht entspannt gesehen haben. Danach stieg doch aber langsam die Ungeduld und als dann fast die zweite Woche rum war, hat sich Hanna in der Nacht zum 12. Tag nach Termin auf den Weg gemacht. Die ersten Wehen haben mich in der frühen Nacht geweckt, aber mit Erinnerung meiner ersten Geburt und vieler weiser Hebammen-Worte hab ich einfach versucht weiter zu schlafen, was auch relativ gut geklappt hat – zumindest von Wehe zu Wehe. Gegen fünf wurde Florian wach, die Wehen kamen mittlerweile in sehr viel kürzeren Abständen  – irgendwas zwischen 3 und 5 Minuten und wir beschlossen, nun langsam Freunde anzurufen die sich um Max kümmern konnten, Susanne zu informieren und den Pool vorzubereiten. Eine Stunde später war Max abgeholt, dafür Susanne da und die wollte auch nicht mehr fahren. Langsam wurde es draußen hell, die Geburt ging Schritt für Schritt voran und es war ein unglaublich gutes Gefühl hier zu Hause bleiben zu können. Ebenso angenehm war es, mich frei durch die gesamt Wohnung bewegen zu können. Ich würde sagen, es war ein gemächliches Vorankommen und es hat gut getan, von Susanne das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass dies unser Tempo ist und dass es eben auch in Ordnung ist, zwischen den Wehen weg zu dösen und sich so zu erholen, ob im Wasser oder auf dem Sofa. Auch als ich irgendwann das Gefühl hatte, dass die Wehen nicht mehr ausreichend sind, um wirklich voranzukommen und ein bisschen begann an meinen Kräften zu zweifeln, hat Susanne mich sehr beeindruckt indem sierecht fröhlich wissen ließ: „Es ist schon deutlich zu merken, dass Du mit Deinen Kräften noch lange nicht am Ende bist.“ Diese Art der Motivation war für mich genau richtig und hat mir sehr geholfen, mich wirklich auf die nächste Etappe der Geburt einzulassen. Die Wehen wurden deutlich stärker bis dann die Fruchtblase geplatzt ist. Gefühlt ging dann auch alles recht schnell, noch flux in den Pool steigen und dann um kurz nach zwei am Nachmittag kam Hanna Margareta zur Welt, mit 56cm und 4200g.Ich habe diese Geburt zu Hause sehr viel intensiver und bewusster erlebt als die Geburt unseres Sohnes zwei Jahre zuvor. Und ich bin unsagbar glücklich und auch stolz, dass ich das so erleben durfte. Sehr beeindruckt hat mich dabei Susanne, die uns mit Ihrer herzlichen, ruhigen und klaren Art durch diese Geburt begleitet hat und die ein unbeschreibliches Leuchten in den Augen hatte, als Hanna geboren wurde. Danke, dass wir dies alles so erleben durften.Wir haben unterschiedliche Reaktionen auf Hannas Hausgeburt erlebt und nicht selten hörten wir Sätze wie „Eine Hausgeburt, das ist wirklich mutig“ oder „Wow, eine Hausgeburt, das habe ich mich nie getraut“ oder „Muss den so ein Risiko wirklich sein?“. Aber was heißt es überhaupt mutig zu sein, sich zu trauen? Keine Angst zu haben? Riskant zu handeln? Auf Sicherheit verzichten? Wir haben uns mit unserer Entscheidung überhaupt nicht mutig gefühlt! Für uns persönlich ist ein Krankenhaus als Geburtsort nicht mit Sicherheit verbunden gewesen, viel mehr mit Angst und Unsicherheit – Welche Hebammen und Ärzte werden bei der Geburt dabei sein? Wird dort noch auf unsere Wünsche und Bedürfnisse geachtet oder wird uns nur vorgeschrieben, was wir tun sollen? Werden Personal und Atmosphäre uns die Möglichkeit geben uns dort wohl zu fühlen? Wie werden Betreuung und Begleitung im Krankenhaus sein? Mit solchen Fragen im Kopf war für uns die Variante Krankenhaus mit sehr viel Unsicherheit verbunden und hat uns große Angst gemacht.Dagegen hat uns eine Hausgeburt ein großes Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Zu wissen dass unsere Bedürfnisse und Wünsche ernst genommen werden, die Atmosphäre von Zuhause uns umgibt und vor allem zu wissen, dass während der Geburt nur Susanne uns begleiten wird. Wir konnten uns darauf verlassen, dass, wenn eine Verlegung in ein Krankenhaus notwendig gewesen wäre, dies rechtzeitig erkannt und ohne unnötiges Risiko auch passiert wäre.Wir haben uns während der Schwangerschaft und ebenso während der Geburt immer sicher und geborgen gefühlt, besonders mit einer so erfahrenen und uns vertrauten Hebamme wie Susanne an unserer Seite.Wir sind dankbar, dass wir das alles so erleben durften und danken Dir liebe Susanne für Deine großartige Unterstützung und Begleitung in dieser besonderen Zeit.Alles Liebe wünschen Steffi &#38; Florian mit Max &#38; Hanna]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Susanne,<br>kennengelernt haben wir Dich als Hebamme im Geburtshaus als wir unser erstes Kind Max erwartet haben. Du hast uns damals in der Schwangerschaft und im Wochenbett begleitet. Besonders beeindruckt hat uns in dieser für uns sehr schönen Zeit auch immer wieder damit, wie Du es mit Deiner herzlichen und ausgeglichenen Art geschafft hast uns ins Gleichgewicht zu bringen,wenn unsere Stimmung am Kippen war. Als sich unser zweites Kind angekündigt hat, hätten wir uns keine andere Hebamme vorstellen können. Es war uns eine Freude  Dir zu sagen, dass wir wieder schwanger sind.<br>Für unsere erste Geburt hatten wir uns das Geburtshaus gewünscht, aufgrund schwindender Kräfte ist Max dann aber doch im Krankenhaus auf die Welt gekommen. Für die zweite Geburt waren wir uns sicher, dass diese nach Möglichkeit nicht im Krankenhaus stattfinden sollte. Nach etwas Überlegung und dazu dem glücklichen Zufall ein neues Zuhause zu finden, waren wir uns einig, dass wir uns für unser zweites Kind eine Hausgeburt wünschen.<br>Während der Schwangerschaft hast Du uns sehr viel Sicherheit für unser Vorhaben gegeben und uns dabei unterstützt aus Aufregung und Unsicherheit auch ganz viel Vorfreude und Gelassenheit entstehen zu lassen. So haben wir alles Notwendige für die Haugeburt vorbereitet. Gewünscht haben wir uns auch, dass unser Kind im Wasser zur Welt kommen kann oder zumindest während der Geburt die Möglichkeit besteht, Entspannung im Wasser zu finden – schwierig allerdings so ganz ohne Badewanne. Mit Deiner Hilfe haben wir uns darauf hin einen richtigen  Geburtspool geliehen. So haben wir uns also vorbereitet und waren sehr gespannt, wie letztlich alles werden würde.<br>Der lang erwartete Termin verging dann ohne besondere Vorkommnisse, ebenso die Woche drauf, was wir noch recht entspannt gesehen haben. Danach stieg doch aber langsam die Ungeduld und als dann fast die zweite Woche rum war, hat sich Hanna in der Nacht zum 12. Tag nach Termin auf den Weg gemacht. Die ersten Wehen haben mich in der frühen Nacht geweckt, aber mit Erinnerung meiner ersten Geburt und vieler weiser Hebammen-Worte hab ich einfach versucht weiter zu schlafen, was auch relativ gut geklappt hat – zumindest von Wehe zu Wehe. Gegen fünf wurde Florian wach, die Wehen kamen mittlerweile in sehr viel kürzeren Abständen  – irgendwas zwischen 3 und 5 Minuten und wir beschlossen, nun langsam Freunde anzurufen die sich um Max kümmern konnten, Susanne zu informieren und den Pool vorzubereiten. Eine Stunde später war Max abgeholt, dafür Susanne da und die wollte auch nicht mehr fahren. Langsam wurde es draußen hell, die Geburt ging Schritt für Schritt voran und es war ein unglaublich gutes Gefühl hier zu Hause bleiben zu können. Ebenso angenehm war es, mich frei durch die gesamt Wohnung bewegen zu können. Ich würde sagen, es war ein gemächliches Vorankommen und es hat gut getan, von Susanne das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass dies unser Tempo ist und dass es eben auch in Ordnung ist, zwischen den Wehen weg zu dösen und sich so zu erholen, ob im Wasser oder auf dem Sofa. Auch als ich irgendwann das Gefühl hatte, dass die Wehen nicht mehr ausreichend sind, um wirklich voranzukommen und ein bisschen begann an meinen Kräften zu zweifeln, hat Susanne mich sehr beeindruckt indem sierecht fröhlich wissen ließ: „Es ist schon deutlich zu merken, dass Du mit Deinen Kräften noch lange nicht am Ende bist.“ Diese Art der Motivation war für mich genau richtig und hat mir sehr geholfen, mich wirklich auf die nächste Etappe der Geburt einzulassen. Die Wehen wurden deutlich stärker bis dann die Fruchtblase geplatzt ist. Gefühlt ging dann auch alles recht schnell, noch flux in den Pool steigen und dann um kurz nach zwei am Nachmittag kam Hanna Margareta zur Welt, mit 56cm und 4200g.<br>Ich habe diese Geburt zu Hause sehr viel intensiver und bewusster erlebt als die Geburt unseres Sohnes zwei Jahre zuvor. Und ich bin unsagbar glücklich und auch stolz, dass ich das so erleben durfte. Sehr beeindruckt hat mich dabei Susanne, die uns mit Ihrer herzlichen, ruhigen und klaren Art durch diese Geburt begleitet hat und die ein unbeschreibliches Leuchten in den Augen hatte, als Hanna geboren wurde. Danke, dass wir dies alles so erleben durften.<br>Wir haben unterschiedliche Reaktionen auf Hannas Hausgeburt erlebt und nicht selten hörten wir Sätze wie „Eine Hausgeburt, das ist wirklich mutig“ oder „Wow, eine Hausgeburt, das habe ich mich nie getraut“ oder „Muss den so ein Risiko wirklich sein?“. Aber was heißt es überhaupt mutig zu sein, sich zu trauen? Keine Angst zu haben? Riskant zu handeln? Auf Sicherheit verzichten? Wir haben uns mit unserer Entscheidung überhaupt nicht mutig gefühlt! Für uns persönlich ist ein Krankenhaus als Geburtsort nicht mit Sicherheit verbunden gewesen, viel mehr mit Angst und Unsicherheit – Welche Hebammen und Ärzte werden bei der Geburt dabei sein? Wird dort noch auf unsere Wünsche und Bedürfnisse geachtet oder wird uns nur vorgeschrieben, was wir tun sollen? Werden Personal und Atmosphäre uns die Möglichkeit geben uns dort wohl zu fühlen? Wie werden Betreuung und Begleitung im Krankenhaus sein? Mit solchen Fragen im Kopf war für uns die Variante Krankenhaus mit sehr viel Unsicherheit verbunden und hat uns große Angst gemacht.<br>Dagegen hat uns eine Hausgeburt ein großes Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Zu wissen dass unsere Bedürfnisse und Wünsche ernst genommen werden, die Atmosphäre von Zuhause uns umgibt und vor allem zu wissen, dass während der Geburt nur Susanne uns begleiten wird. Wir konnten uns darauf verlassen, dass, wenn eine Verlegung in ein Krankenhaus notwendig gewesen wäre, dies rechtzeitig erkannt und ohne unnötiges Risiko auch passiert wäre.<br>Wir haben uns während der Schwangerschaft und ebenso während der Geburt immer sicher und geborgen gefühlt, besonders mit einer so erfahrenen und uns vertrauten Hebamme wie Susanne an unserer Seite.<br>Wir sind dankbar, dass wir das alles so erleben durften und danken Dir liebe Susanne für Deine großartige Unterstützung und Begleitung in dieser besonderen Zeit.<br>Alles Liebe wünschen Steffi &amp; Florian mit Max &amp; Hanna</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tim</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/tim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 17:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Tim]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser erster Sohn wurde im Geburtshaus in Göttingen geboren. Andrea begleitete die Geburt und Susanne war vor und nach der Geburt unserer Hebamme. Schöner und besser hätte man sich eine erste Schwangerschaft und Geburt nicht vorstellen können. Also stand fest: Susanne wird auch beim zweiten Kind unserer Hebamme sein – nun allerdings selbständig, aber mit Andrea im Doppelpack. Perfekt für uns. Die Schwangerschaft verlief perfekt und als der Termin ran war, wuchs die Aufregung – Hausgeburt ja oder nein? Klinik? Schließlich sollte ja alles gut gehen… Und dann begann das Warten und warten und warten… ein Tag, zwei Tage,… über den Termin. Susanne und Andrea mit ihrer ruhigen Art haben uns die nervigen Anrufe und Nachfragen erträglicher gemacht. Dann hieß es von der Frauenärztin her: Krankenhaus und einleiten lassen – schließlich war ich schon 10 Tage über dem Termin. Das hatte uns gerade noch gefehlt. Also machte Andrea noch mal Akkupunktur und wir verabschiedeten uns mit der Idee wir telefonieren morgen wieder. Wir haben auch telefoniert… nachdem die Fruchtblase geplatzt war und sich unser Sohn im gefühlten Rekordtempo auf den Weg gemacht hatte. Wer hatte nochmal was von Einleiten erzählt? Susanne kämpfte sich tapfer bei – 20°C durch die glatten Straßen und als auch Andrea kurz später eintraf, entschied ich mich in die Wanne zu gehen. Nach einer halben Stunde hielten wir unseren Sohn Tim in den Armen und unser Großer wurde munter. Besser ging es nicht mehr. Susanne und Andrea sind unserer Meinung nach ein Geschenk für jede Schwangere und Gebärende. Eigentlich sind wir mit unserer Planung fertig – aber wer weiß – beim nächsten, seid ihr zwei wieder mit dabei – Versprochen! Ihr seid das Beste&#160; was uns passieren konnte! Ihr habt unserem doppelten Glück auf die Welt geholfen und auch danach noch alle Höhen und Tiefen mit uns durchgestanden… Vielen, vielen Dank!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser erster Sohn wurde im Geburtshaus in Göttingen geboren. Andrea begleitete die Geburt und Susanne war vor und nach der Geburt unserer Hebamme. Schöner und besser hätte man sich eine erste Schwangerschaft und Geburt nicht vorstellen können. Also stand fest: Susanne wird auch beim zweiten Kind unserer Hebamme sein – nun allerdings selbständig, aber mit Andrea im Doppelpack. Perfekt für uns. Die Schwangerschaft verlief perfekt und als der Termin ran war, wuchs die Aufregung – Hausgeburt ja oder nein? Klinik? Schließlich sollte ja alles gut gehen…</p>



<p>Und dann begann das Warten und warten und warten… ein Tag, zwei Tage,… über den Termin.</p>



<p>Susanne und Andrea mit ihrer ruhigen Art haben uns die nervigen Anrufe und Nachfragen erträglicher gemacht.</p>



<p>Dann hieß es von der Frauenärztin her: Krankenhaus und einleiten lassen – schließlich war ich schon 10 Tage über dem Termin. Das hatte uns gerade noch gefehlt. Also machte Andrea noch mal Akkupunktur und wir verabschiedeten uns mit der Idee wir telefonieren morgen wieder.</p>



<p>Wir haben auch telefoniert… nachdem die Fruchtblase geplatzt war und sich unser Sohn im gefühlten Rekordtempo auf den Weg gemacht hatte. Wer hatte nochmal was von Einleiten erzählt?</p>



<p>Susanne kämpfte sich tapfer bei – 20°C durch die glatten Straßen und als auch Andrea kurz später eintraf, entschied ich mich in die Wanne zu gehen. Nach einer halben Stunde hielten wir unseren Sohn Tim in den Armen und unser Großer wurde munter.</p>



<p>Besser ging es nicht mehr.</p>



<p>Susanne und Andrea sind unserer Meinung nach ein Geschenk für jede Schwangere und Gebärende.</p>



<p>Eigentlich sind wir mit unserer Planung fertig – aber wer weiß – beim nächsten, seid ihr zwei wieder mit dabei – Versprochen!</p>



<p>Ihr seid das Beste&nbsp; was uns passieren konnte! Ihr habt unserem doppelten Glück auf die Welt geholfen und auch danach noch alle Höhen und Tiefen mit uns durchgestanden…</p>



<p>Vielen, vielen Dank!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Theodor</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/theodor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 16:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor]]></category>
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					<description><![CDATA[Theodors Geburt in unserem Wohnzimmer Schon vor meiner Schwangerschaft beschäftigte ich mich viel mit dem Thema Hausgeburt und war ganz fasziniert von der Möglichkeit, zu Hause entbinden zu können.Als ich dann schwanger war, suchte ich über das Internet nach einer Hebamme in der Nähe, die Hausgeburten begleitet und wurde fündig auf hebammen-goettingen.de.Andrea kam uns kurz nach Weihnachten das erste Mal besuchen und wir führten ein erstes Kennenlerngespräch. Mein Mann und ich waren uns danach sofort einig, dass wir das Abenteuer Hausgeburt erleben möchten. Also kam Andrea von da an zu den Vorsorgeuntersuchungen. Nur zu den Screenings ging ich weiterhin zur Ärztin.Die letzten Wochen vor der Geburt bekam ich Akupunktur, um meinen Körper auf dieses Ereignis vorzubereiten. In unserer Wohnung war für das Baby und die Geburt alles vorbereitet, die Hausgeburtsutensilien griffbereit, die Kliniktaschen für alle Fälle gepackt.Am 18.7.2012, als das vierte Mal Akupunktur bevorstand, war es dann soweit – 5 Tage vor dem errechneten Geburtstermin. Mein Mann und ich hatten an diesem Morgen lange geschlafen und erst spät gefrühstückt. Zu frischen Brötchen lasen wir die Zeitung. Nachdem wir fertig waren (gegen 10:30Uhr) verspürte ich das erste Mal Schmerzen im Unterleib, konnte aber noch nicht beurteilen,&#160; ob es sich um Geburtswehen handelte oder nicht. Ich räumte noch ein wenig im Wohnzimmer auf, musste zwischendurch sehr oft zur Toilette und ließ mich dann im Schaukelstuhl nieder. Da Andrea eh kommen wollte, warteten wir einfach auf sie. Eine Stunde vor dem Vorsorgetermin begann ich, auf der Uhr die Abstände zwischen den Wehen zu verfolgen und war verblüfft, dass sie bereits alle 5-6 Minuten kamen, wo ich doch von einer Freundin gehört hatte, dass sie am Anfang meist erst einmal im 20-Minuten-Abstand auftreten.Um 12:15 Uhr kam Andrea und ich teilte ihr mit, ich glaubte Wehen zu haben. Sie erwiderte: „Wenn du es nur glaubst, dann ist es noch nichts“. Die Akupunktur wollte sie aber bei Wehen nicht durchführen und untersuchte mich stattdessen. Mein Mann wollte gerade zum Sport aufbrechen, als sie ihm schelmisch grinsend hinterherrief, er solle lieber bleiben. Die Diagnose war ein bereits 2-3 cm geöffneter Muttermund und eine sehr pralle Fruchtblase (Später erzählte sie mir, dass der Muttermund sogar schon 4-5 cm weit auf war). Andrea verkündete uns, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nach in der Nacht ein Kind bekommen würden, ich mir für den Fall eines Blasensprunges etwas in die Unterhose stopfen sollte und verließ uns anschließend noch einmal. Wir sollten anrufen, wenn die Schmerzen stärker würden oder spätestens um 16 Uhr von uns hören lassen.Ich legte mich aufs Sofa und versuchte, etwas zu schlafen – konnte aber nicht, da die Wehen bereits alle 4 Minuten einsetzten. Trotzdem ließ ich meinen Mann um 14 Uhr nochmal weggehen, da er einen Termin in der Nähe wahrnehmen wollte. Er war nur 2 Minuten entfernt. Ich sollte einfach anrufen, wenn ich ihn bräuchte. Die Schmerzen waren nun schon sehr stark. Ich musste immer noch häufig auf die Toilette und lief zwischendurch etwas ziellos in der Wohnung umher. Wenn eine Wehe kam, musste ich sie veratmen und begann dabei leise zu tönen, hielt mich an greifbaren Möbeln fest oder hockte mich auf den Boden. Über mehrere Wehen hinweg versuchte ich, mir dicke Wollsocken anzuziehen, was ich schließlich auch schaffte und worüber ich später froh war. Dann holte ich die Klappbox mit den Hausgeburtsutensilien aus der Kammer und stellte die große Kaffeemaschine mit der Thermoskanne in die Küche. Um kurz nach halb 3 rief ich schließlich Andrea an, um ihr mitzuteilen, dass die Wehen ziemlich stark waren und alle 3 Minuten kamen. Sie fragte, ob sie kommen solle oder ich sie nur über den Stand der Dinge informieren wollte. Darauf wusste ich nicht so recht zu antworten und sagte, ich wollte es ihr eben mal sagen. Sie fragte noch, ob ich schon pusten müsse. Ich bejahte und sie versprach, in spätestens einer Stunde bei uns zu sein. Als ich aufgelegt hatte, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ganz allein war und ich musste ein wenig weinen. Dann schickte ich meinem Mann eine SMS, er solle bitte kommen. Ich kniete mich vor den Petziball und versuchte weiter die Wehen zu veratmen. 2 Minuten später war mein Mann da. Ich schickte ihn zum Kaffeekochen. Anschließend setze er sich aufs Sofa, ich kniete mich vor ihn und drückte bei jeder Wehe meinen Kopf in ein Kissen auf seinem Schoß und fasste ihn fest an der Hand. Er half mir, mein völlig verschwitztes T-Shirt und die Jogginghose auszuziehen. Zwischendurch legte er noch den Fußboden mit großen Müllsäcken aus. Um kurz nach 3 rief er erneut Andrea an und sagte ihr, sie solle doch bitte kommen. Sie war schon unterwegs und etwa 10 Minuten später bei uns. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einen Pressdrang und teilte das Andrea direkt mit, als sie zur Tür hereinkam. Sie half mir, meine Unterhose auszuziehen und untersuchte mich nochmal. Der Muttermund war bereits vollständig eröffnet. Sie ermunterte mich, einfach zu drücken, wenn ich müsste, es sei die Fruchtblase – und mit der nächsten Wehe drückte ich sie fühlbar ein Stück aus mir heraus, bis die Spannung so groß war, dass sie mit einem lauten „Platsch“ platzte und sich jede Menge Fruchtwasser über den Fußboden ergoss (vermutlich lieh sich Andrea deshalb später ein frisches Paar Socken von uns).Bei jeder Wehe unterstützte mich mein Mann, gab mir halt und tönte eifrig mit. Nun begann ich zu pressen. Andrea schützte mit einem in Kaffee getränkten Waschlappen meinen Damm. Nach einigen Versuchen änderten wir die Position, da sich noch nichts tat. Ich legte mich vor dem Sofa auf dem Fußboden auf die Seite, mit Kissen unter dem Kopf, und zog bei jeder Wehe das obere Bein mit dem Arm zu mir heran und schob, so fest ich konnte. Mein Mann hockte neben mir und half mir, das Bein hochzuhalten. Zwischen den Wehen rutschte der Kopf des Babys noch einige Male zurück. Dann ging es voran. Andrea sagte mir, ich könnte nun schon das Köpfen fühlen. Und tatsächlich war da etwas. Ich fragte neugierig nach der Haarfarbe – blond. Mit jeder weiteren Wehe schob ich. Andrea gab mir Kommandos, wann ich schieben oder atmen sollte und ermutigte mich, immer noch einmal mehr zu schieben. Zwischendurch fühlte ich nach dem Köpfchen. Während dieses zur Welt kam, kam auch Susanne zur Tür herein und meinte: „Na ihr habt aber ein Tempo drauf.“Unser Baby schob mit dem Köpfchen auch gleich noch seinen Arm mit nach draußen. Andrea fing es auf und so halb geboren verweilte es noch einige Sekunden in ihren Händen bevor es sich abstieß, mich ordentlich kratze und der Rest des Körpers hinterherflutschte. Ich bekam es direkt auf den Bauch gelegt. Es trug eine Schärpe aus der Haut der Fruchtblase um den Bauch. Mein Mann fütterte mich mit einem von Susannes Zauberkeksen. Dann fiel ihm auf, dass wir ja immer noch nicht wüssten, was es denn für ein Geschlecht hat, da das Baby gleich in ein Handtuch gepackt wurde. Also fühlte ich nach und konnte dann stolz verkünden, dass wir einen kleinen Jungen haben.Die erste Stunde verging wie im Flug. Andrea und Susanne hatten in dieser Stunde allerdings noch etwas mit meiner Plazenta zu kämpfen, die nicht so recht geboren werden wollte. Mein Mann durfte die auspulsierte Nabelschnur durchtrennen. Dann nahm er das Baby auf seine Brust und schaute aus dem Schaukelstuhl aus dem Treiben auf dem Fußboden zu. Zunächst bekam ich Kügelchen, da ich recht stark blutete, dann setzte mir Andrea Akupunkturnadeln, um die Wehen anzuregen. Zuletzt legte sie mir noch einen Katheter, um die Blase zu leeren. Andrea sagte: „Das ist der letzte Versuch, sonst müssen wir den Krankenwagen holen.“ Dann hievten Susanne und Andrea mich in die Hocke und mit einem letzten, festen Schieben war endlich auch die Plazenta geboren – sie hatte Andrea ernst genommen. Die Plazenta war vollständig und ziemlich groß. An mir war auch alles, bis auf kleinere Schorfwunden, heil geblieben.Anschließend halfen sie mir ins Bett und ich bekam den kleinen Theodor wieder auf meine Brust und konnte ihn das erste Mal anlegen.Gegen 19 Uhr verließen uns Andrea und Susanne und wir genossen das erste Schmusestündchen mit unserem Sohn in unserem Bett. Schöner hätte es nicht sein können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Theodors Geburt in unserem Wohnzimmer</strong></p>



<p>Schon vor meiner Schwangerschaft beschäftigte ich mich viel mit dem Thema Hausgeburt und war ganz fasziniert von der Möglichkeit, zu Hause entbinden zu können.<br>Als ich dann schwanger war, suchte ich über das Internet nach einer Hebamme in der Nähe, die Hausgeburten begleitet und wurde fündig auf hebammen-goettingen.de.<br>Andrea kam uns kurz nach Weihnachten das erste Mal besuchen und wir führten ein erstes Kennenlerngespräch. Mein Mann und ich waren uns danach sofort einig, dass wir das Abenteuer Hausgeburt erleben möchten. Also kam Andrea von da an zu den Vorsorgeuntersuchungen. Nur zu den Screenings ging ich weiterhin zur Ärztin.<br>Die letzten Wochen vor der Geburt bekam ich Akupunktur, um meinen Körper auf dieses Ereignis vorzubereiten. In unserer Wohnung war für das Baby und die Geburt alles vorbereitet, die Hausgeburtsutensilien griffbereit, die Kliniktaschen für alle Fälle gepackt.<br>Am 18.7.2012, als das vierte Mal Akupunktur bevorstand, war es dann soweit – 5 Tage vor dem errechneten Geburtstermin. Mein Mann und ich hatten an diesem Morgen lange geschlafen und erst spät gefrühstückt. Zu frischen Brötchen lasen wir die Zeitung. Nachdem wir fertig waren (gegen 10:30Uhr) verspürte ich das erste Mal Schmerzen im Unterleib, konnte aber noch nicht beurteilen,&nbsp; ob es sich um Geburtswehen handelte oder nicht. Ich räumte noch ein wenig im Wohnzimmer auf, musste zwischendurch sehr oft zur Toilette und ließ mich dann im Schaukelstuhl nieder. Da Andrea eh kommen wollte, warteten wir einfach auf sie. Eine Stunde vor dem Vorsorgetermin begann ich, auf der Uhr die Abstände zwischen den Wehen zu verfolgen und war verblüfft, dass sie bereits alle 5-6 Minuten kamen, wo ich doch von einer Freundin gehört hatte, dass sie am Anfang meist erst einmal im 20-Minuten-Abstand auftreten.<br>Um 12:15 Uhr kam Andrea und ich teilte ihr mit, ich glaubte Wehen zu haben. Sie erwiderte: „Wenn du es nur glaubst, dann ist es noch nichts“. Die Akupunktur wollte sie aber bei Wehen nicht durchführen und untersuchte mich stattdessen. Mein Mann wollte gerade zum Sport aufbrechen, als sie ihm schelmisch grinsend hinterherrief, er solle lieber bleiben. Die Diagnose war ein bereits 2-3 cm geöffneter Muttermund und eine sehr pralle Fruchtblase (Später erzählte sie mir, dass der Muttermund sogar schon 4-5 cm weit auf war). Andrea verkündete uns, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nach in der Nacht ein Kind bekommen würden, ich mir für den Fall eines Blasensprunges etwas in die Unterhose stopfen sollte und verließ uns anschließend noch einmal. Wir sollten anrufen, wenn die Schmerzen stärker würden oder spätestens um 16 Uhr von uns hören lassen.<br>Ich legte mich aufs Sofa und versuchte, etwas zu schlafen – konnte aber nicht, da die Wehen bereits alle 4 Minuten einsetzten. Trotzdem ließ ich meinen Mann um 14 Uhr nochmal weggehen, da er einen Termin in der Nähe wahrnehmen wollte. Er war nur 2 Minuten entfernt. Ich sollte einfach anrufen, wenn ich ihn bräuchte. Die Schmerzen waren nun schon sehr stark. Ich musste immer noch häufig auf die Toilette und lief zwischendurch etwas ziellos in der Wohnung umher. Wenn eine Wehe kam, musste ich sie veratmen und begann dabei leise zu tönen, hielt mich an greifbaren Möbeln fest oder hockte mich auf den Boden. Über mehrere Wehen hinweg versuchte ich, mir dicke Wollsocken anzuziehen, was ich schließlich auch schaffte und worüber ich später froh war. Dann holte ich die Klappbox mit den Hausgeburtsutensilien aus der Kammer und stellte die große Kaffeemaschine mit der Thermoskanne in die Küche. Um kurz nach halb 3 rief ich schließlich Andrea an, um ihr mitzuteilen, dass die Wehen ziemlich stark waren und alle 3 Minuten kamen. Sie fragte, ob sie kommen solle oder ich sie nur über den Stand der Dinge informieren wollte. Darauf wusste ich nicht so recht zu antworten und sagte, ich wollte es ihr eben mal sagen. Sie fragte noch, ob ich schon pusten müsse. Ich bejahte und sie versprach, in spätestens einer Stunde bei uns zu sein. Als ich aufgelegt hatte, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ganz allein war und ich musste ein wenig weinen. Dann schickte ich meinem Mann eine SMS, er solle bitte kommen. Ich kniete mich vor den Petziball und versuchte weiter die Wehen zu veratmen. 2 Minuten später war mein Mann da. Ich schickte ihn zum Kaffeekochen. Anschließend setze er sich aufs Sofa, ich kniete mich vor ihn und drückte bei jeder Wehe meinen Kopf in ein Kissen auf seinem Schoß und fasste ihn fest an der Hand. Er half mir, mein völlig verschwitztes T-Shirt und die Jogginghose auszuziehen. Zwischendurch legte er noch den Fußboden mit großen Müllsäcken aus. Um kurz nach 3 rief er erneut Andrea an und sagte ihr, sie solle doch bitte kommen. Sie war schon unterwegs und etwa 10 Minuten später bei uns. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einen Pressdrang und teilte das Andrea direkt mit, als sie zur Tür hereinkam. Sie half mir, meine Unterhose auszuziehen und untersuchte mich nochmal. Der Muttermund war bereits vollständig eröffnet. Sie ermunterte mich, einfach zu drücken, wenn ich müsste, es sei die Fruchtblase – und mit der nächsten Wehe drückte ich sie fühlbar ein Stück aus mir heraus, bis die Spannung so groß war, dass sie mit einem lauten „Platsch“ platzte und sich jede Menge Fruchtwasser über den Fußboden ergoss (vermutlich lieh sich Andrea deshalb später ein frisches Paar Socken von uns).<br>Bei jeder Wehe unterstützte mich mein Mann, gab mir halt und tönte eifrig mit. Nun begann ich zu pressen. Andrea schützte mit einem in Kaffee getränkten Waschlappen meinen Damm. Nach einigen Versuchen änderten wir die Position, da sich noch nichts tat. Ich legte mich vor dem Sofa auf dem Fußboden auf die Seite, mit Kissen unter dem Kopf, und zog bei jeder Wehe das obere Bein mit dem Arm zu mir heran und schob, so fest ich konnte. Mein Mann hockte neben mir und half mir, das Bein hochzuhalten. Zwischen den Wehen rutschte der Kopf des Babys noch einige Male zurück. Dann ging es voran. Andrea sagte mir, ich könnte nun schon das Köpfen fühlen. Und tatsächlich war da etwas. Ich fragte neugierig nach der Haarfarbe – blond. Mit jeder weiteren Wehe schob ich. Andrea gab mir Kommandos, wann ich schieben oder atmen sollte und ermutigte mich, immer noch einmal mehr zu schieben. Zwischendurch fühlte ich nach dem Köpfchen. Während dieses zur Welt kam, kam auch Susanne zur Tür herein und meinte: „Na ihr habt aber ein Tempo drauf.“<br>Unser Baby schob mit dem Köpfchen auch gleich noch seinen Arm mit nach draußen. Andrea fing es auf und so halb geboren verweilte es noch einige Sekunden in ihren Händen bevor es sich abstieß, mich ordentlich kratze und der Rest des Körpers hinterherflutschte. Ich bekam es direkt auf den Bauch gelegt. Es trug eine Schärpe aus der Haut der Fruchtblase um den Bauch. Mein Mann fütterte mich mit einem von Susannes Zauberkeksen. Dann fiel ihm auf, dass wir ja immer noch nicht wüssten, was es denn für ein Geschlecht hat, da das Baby gleich in ein Handtuch gepackt wurde. Also fühlte ich nach und konnte dann stolz verkünden, dass wir einen kleinen Jungen haben.<br>Die erste Stunde verging wie im Flug. Andrea und Susanne hatten in dieser Stunde allerdings noch etwas mit meiner Plazenta zu kämpfen, die nicht so recht geboren werden wollte. Mein Mann durfte die auspulsierte Nabelschnur durchtrennen. Dann nahm er das Baby auf seine Brust und schaute aus dem Schaukelstuhl aus dem Treiben auf dem Fußboden zu. Zunächst bekam ich Kügelchen, da ich recht stark blutete, dann setzte mir Andrea Akupunkturnadeln, um die Wehen anzuregen. Zuletzt legte sie mir noch einen Katheter, um die Blase zu leeren. Andrea sagte: „Das ist der letzte Versuch, sonst müssen wir den Krankenwagen holen.“ Dann hievten Susanne und Andrea mich in die Hocke und mit einem letzten, festen Schieben war endlich auch die Plazenta geboren – sie hatte Andrea ernst genommen. Die Plazenta war vollständig und ziemlich groß. An mir war auch alles, bis auf kleinere Schorfwunden, heil geblieben.<br>Anschließend halfen sie mir ins Bett und ich bekam den kleinen Theodor wieder auf meine Brust und konnte ihn das erste Mal anlegen.<br>Gegen 19 Uhr verließen uns Andrea und Susanne und wir genossen das erste Schmusestündchen mit unserem Sohn in unserem Bett. Schöner hätte es nicht sein können.</p>
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		<title>Friedrich</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/friedrich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 16:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedrich]]></category>
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					<description><![CDATA[Als unsere erste Tochter Amelie vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe ich so richtig Einblick in die Hebammenarbeit erhalten. Ich fand alles rund ums Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillen super interessant. Damals hatte ich noch keine Ahnung wo und vor allen Dingen wie man eine Geburt gestalten kann. So kam Amelie dann im Mai 2007 im Krankenhaus neu Bethlehem zur Welt. Die Geburt verlief ohne Probleme und war für mich ein sehr schönes Erlebnis. Als ich dann auch noch die Ausbildung zur Hebamme anfing, hat mich immer am meisten die natürliche und vor allem die Hausgeburtshilfe interessiert und ich habe mir für unser nächstes Kind eine Hausgeburt gewünscht. Die richtige Hebamme, bzw. überhaupt noch eine Hebamme zu finden, die Hausgeburten begleitet ist sehr schwer gewesen. Deshalb habe ich mich auch schon in der Frühschwangerschaft auf die Suche gemacht und Susanne gefunden! Ich war froh jemanden zu haben, der mich in der Schwangerschaft in allem unterstützt und beraten hat, auch wenn man sich mal wieder über den Gang zum Gyn geärgert hat – Susanne war da und hat zugehört. Danke noch mal. Je näher die Geburt rückte, desto größer war die Vorfreude und die Ungeduld. Da unsere erste sechs Tage über Termin geboren wurde, habe ich damit auf jeden Fall gerechnet. Doch auch eine Woche nach Termin immer noch kein Anzeichen von Geburt. Alle guten Tips und Ratschläge haben nicht geholfen, das Baby hat auf sich warten lassen. Neun Tage über Termin hat Susanne vorgeschlagen, Amelie vielleicht doch mal zu Oma und Opa zu bringen. Und tatsächlich war das der Knackpunkt für mich. Ich dachte immer all die Tage, ich sei bereit für die Geburt, aber als Amelie dann weg war, habe ich erst gemerkt, wie angespannt ich doch war. Prompt bekam ich am Abend Wehen, die sich dann aber in der Nacht wieder gelegt haben. Trotzdem wusste ich, es kann nicht mehr lange dauern. Am nächsten Morgen hatten Robert und ich noch einen Wohlfühltermin in der Saline. Ab und zu hatte ich dann eine Wehe, aber nichts, was nicht auszuhalten war. Mittags kam Susanne noch zur ganz normalen Vorsorge. Beim Mittagsschlaf bin ich dann schon immer wieder mal von einer Wehe aufgewacht, konnte aber noch gut schlafen. Am Nachmittag haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Hier und da immer eine Wehe, aber alles sehr unregelmäßig. Zuhause habe ich mir dann eine Wanne eingelassen und habe damit abgeschlossen, dass es noch an diesem Abend losgeht. Gegen 19:30 Uhr, habe ich dann Susanne angerufen, damit sie einfach noch mal vorbeikommt, da ich mir unsicher war, ob ich mit den rel. unregelmäßigen Wehen schlafen kann. Susanne wollte in der nächsten halben Stunde vorbeikommen. Kaum hatte ich aufgelegt, bekam ich die erste richtig heftige Wehe, dann drei Minuten später die nächste und drei Minuten später wieder die nächste. Jetzt sind es richtige Wehen, hab ich da gedacht. Trotzdem war ich zwischen den Wehen noch super gut drauf und habe mit Robert Karten gespielt und auf Susanne gewartet, immer noch in der Annahme, dass sie auf jeden Fall noch mal nach Hause fährt. Als Susanne 20:15 Uhr bei uns war, hatte ich immer noch Wehen alle zwei bis drei Minuten. „ Ich bleibe dann wohl erstmal hier!“ hat Susanne dann gesagt. Da wusste ich: Alles Klar, jetzt macht sich mein Baby endlich auf den Weg. Robert hat mit dann eine Badewanne eingelassen und überall Kerzen im Bad aufgestellt. Lange konnte ich da nicht drin liegen und habe fast nur gekniet, da es schon langsam anfing zu drücken. Dann wollte ich nur noch raus aus der Wanne und ins Wohnzimmer, da die Wehen sehr stark und heftig waren und ich wusste, dass das gerade alles sehr schnell geht. Susanne hat mich dann untersucht: sechs Zentimeter- bald ist es da. Nun wurde viel ausgepackt und&#160; rumgeräumt, Robert hat Kaffee gemacht. Susanne wollte eigentlich noch den Hocker aus dem Auto holen, aber dazu blieb dann keine Zeit. Kurze Zeit später habe ich mich dann mit Hilfe von Robert vor das Sofa gehockt und dann kam das Köpfchen noch mit stehender Fruchtblase auch schon. 21:45 Uhr ist dann unser Baby geboren. Susanne und ich haben es aus seiner Nabelschnur entwickelt und dann konnte ich es endlich zu mir nehmen. Etwas später haben wir dann nachgeschaut was es denn ist. Ein Junge!!! Friedrich! 4000g, 55 cm lang und 36 cm KU. Es war einfach eine tolle Geburt, ich habe mich zuhause super geborgen und wohl gefühlt. Auch die Zeit im Wochenbett war toll, mit viel Ruhe und Zeit im Bett . Ich glaube, dass mir das viel Kraft gegeben hat und ich mich deshalb sehr fit und ausgeglichen fühle. Wir sind alle sehr glücklich und Amelie ist sehr verliebt in ihren kleinen Bruder. Viele, viele Dank Susanne, es war eine ganz tolle Zeit mit dir. Maxie, Robert, Amelie und Friedrich]]></description>
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<p>Als unsere erste Tochter Amelie vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe ich so richtig Einblick in die Hebammenarbeit erhalten. Ich fand alles rund ums Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillen super interessant. Damals hatte ich noch keine Ahnung wo und vor allen Dingen wie man eine Geburt gestalten kann. So kam Amelie dann im Mai 2007 im Krankenhaus neu Bethlehem zur Welt. Die Geburt verlief ohne Probleme und war für mich ein sehr schönes Erlebnis.</p>



<p>Als ich dann auch noch die Ausbildung zur Hebamme anfing, hat mich immer am meisten die natürliche und vor allem die Hausgeburtshilfe interessiert und ich habe mir für unser nächstes Kind eine Hausgeburt gewünscht.</p>



<p>Die richtige Hebamme, bzw. überhaupt noch eine Hebamme zu finden, die Hausgeburten begleitet ist sehr schwer gewesen. Deshalb habe ich mich auch schon in der Frühschwangerschaft auf die Suche gemacht und Susanne gefunden! Ich war froh jemanden zu haben, der mich in der Schwangerschaft in allem unterstützt und beraten hat, auch wenn man sich mal wieder über den Gang zum Gyn geärgert hat – Susanne war da und hat zugehört. Danke noch mal.</p>



<p>Je näher die Geburt rückte, desto größer war die Vorfreude und die Ungeduld. Da unsere erste sechs Tage über Termin geboren wurde, habe ich damit auf jeden Fall gerechnet. Doch auch eine Woche nach Termin immer noch kein Anzeichen von Geburt. Alle guten Tips und Ratschläge haben nicht geholfen, das Baby hat auf sich warten lassen. Neun Tage über Termin hat Susanne vorgeschlagen, Amelie vielleicht doch mal zu Oma und Opa zu bringen. Und tatsächlich war das der Knackpunkt für mich. Ich dachte immer all die Tage, ich sei bereit für die Geburt, aber als Amelie dann weg war, habe ich erst gemerkt, wie angespannt ich doch war.</p>



<p>Prompt bekam ich am Abend Wehen, die sich dann aber in der Nacht wieder gelegt haben. Trotzdem wusste ich, es kann nicht mehr lange dauern. Am nächsten Morgen hatten Robert und ich noch einen Wohlfühltermin in der Saline. Ab und zu hatte ich dann eine Wehe, aber nichts, was nicht auszuhalten war. Mittags kam Susanne noch zur ganz normalen Vorsorge.</p>



<p>Beim Mittagsschlaf bin ich dann schon immer wieder mal von einer Wehe aufgewacht, konnte aber noch gut schlafen. Am Nachmittag haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Hier und da immer eine Wehe, aber alles sehr unregelmäßig. Zuhause habe ich mir dann eine Wanne eingelassen und habe damit abgeschlossen, dass es noch an diesem Abend losgeht. Gegen 19:30 Uhr, habe ich dann Susanne angerufen, damit sie einfach noch mal vorbeikommt, da ich mir unsicher war, ob ich mit den rel. unregelmäßigen Wehen schlafen kann. Susanne wollte in der nächsten halben Stunde vorbeikommen. Kaum hatte ich aufgelegt, bekam ich die erste richtig heftige Wehe, dann drei Minuten später die nächste und drei Minuten später wieder die nächste. Jetzt sind es richtige Wehen, hab ich da gedacht. Trotzdem war ich zwischen den Wehen noch super gut drauf und habe mit Robert Karten gespielt und auf Susanne gewartet, immer noch in der Annahme, dass sie auf jeden Fall noch mal nach Hause fährt. Als Susanne 20:15 Uhr bei uns war, hatte ich immer noch Wehen alle zwei bis drei Minuten. „ Ich bleibe dann wohl erstmal hier!“ hat Susanne dann gesagt. Da wusste ich: Alles Klar, jetzt macht sich mein Baby endlich auf den Weg. Robert hat mit dann eine Badewanne eingelassen und überall Kerzen im Bad aufgestellt. Lange konnte ich da nicht drin liegen und habe fast nur gekniet, da es schon langsam anfing zu drücken. Dann wollte ich nur noch raus aus der Wanne und ins Wohnzimmer, da die Wehen sehr stark und heftig waren und ich wusste, dass das gerade alles sehr schnell geht. Susanne hat mich dann untersucht: sechs Zentimeter- bald ist es da. Nun wurde viel ausgepackt und&nbsp; rumgeräumt, Robert hat Kaffee gemacht. Susanne wollte eigentlich noch den Hocker aus dem Auto holen, aber dazu blieb dann keine Zeit. Kurze Zeit später habe ich mich dann mit Hilfe von Robert vor das Sofa gehockt und dann kam das Köpfchen noch mit stehender Fruchtblase auch schon. 21:45 Uhr ist dann unser Baby geboren. Susanne und ich haben es aus seiner Nabelschnur entwickelt und dann konnte ich es endlich zu mir nehmen. Etwas später haben wir dann nachgeschaut was es denn ist. Ein Junge!!! Friedrich! 4000g, 55 cm lang und 36 cm KU.</p>



<p>Es war einfach eine tolle Geburt, ich habe mich zuhause super geborgen und wohl gefühlt. Auch die Zeit im Wochenbett war toll, mit viel Ruhe und Zeit im Bett . Ich glaube, dass mir das viel Kraft gegeben hat und ich mich deshalb sehr fit und ausgeglichen fühle. Wir sind alle sehr glücklich und Amelie ist sehr verliebt in ihren kleinen Bruder.</p>



<p>Viele, viele Dank Susanne, es war eine ganz tolle Zeit mit dir.</p>



<p>Maxie, Robert, Amelie und Friedrich</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Oskar</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/oskar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem unsere erste Tochter Paula im Krankenhaus und die zweite, Hanna im Geburtshaus in Göttingen geboren wurde, war für mich klar, Nummer 3 soll zu Hause auf die Welt kommen. Perfekt, da Andrea, die bereits bei Hanna Vor- und Nachsorge gemacht hatte, inzwischen wieder als freiberufliche Hebamme arbeitete und dann auch noch Susanne, die bereits bei Hanna ́s Geburt dabei war. Für mich gab es nicht den winzigsten Zweifel. Das Argument, was meinen Mann endgültig überzeugte, war: wenn wir zu Hause entbinden, so kann er in Heiligenstadt (Thüringen) zum Standesamt gehen. Da Hanna in Göttingen geboren wurde, musste er sie auch dort auf dem Standesamt anmelden – dafür musste er tatsächlich zweimal nach Göttingen fahren.Andrea begleitete mich schon sehr früh in dieser Schwangerschaft, da mein Kreislauf nicht so richtig mitmachte. Da ich ja bereits zwei Mädels zu Hause hatte, zu diesem Zeitpunkt 23/4 und gerade 1Jahr geworden, musste ich schneller auf Hilfe von außen zurückgreifen als ich wollte. Wir alle haben die Zeit der Schwangerschaft sehr genossen. Paula freute sich immer auf den Besuche von der „Hebammer“. Bis Andrea ihr nochmal sagte, das Sie Andrea heißt und zu ihr doch auch nicht Kind sagt! Danach war die Freude noch genauso groß, aber nun halt auf Andrea.Ich war zum ersten mal beim Schwangerschaftsschwimmen und war hinterher immer positiv geschafft. Diese Zeit war sehr wertvoll für Nummer 3 und mich! Dann ging der Sommer vorbei, die Tage wurden kürzer, der Geburtstermin rückte näher. Andrea war die Woche vorm ET nicht da und ich hatte immer wieder nachts Wehen, so dass ich nicht schlafen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, das ich schon ein Kind, geschweige denn zwei Kinder geboren hatte. Wieder war ich mir so unsicher ob es losgeht oder nicht. Wieder versuchte ich in mich hineinzuhorchen, achtete auf jedes nur so winziges Eventuell-Anzeichen.Dann bekam ich erstmal noch eine ziemlich heftige Erkältung, so dass ich ein Tag vorm errechneten Termin tatsächlich noch beim Arzt saß. Es war klar, die Erkältung muss erst ausgestanden sein, bevor ich ein Kind gebären kann. Andrea war wieder da und wir sahen uns nun ja auch öfter, zwischen drin hatte ich schon mal so einen richtigen Heultag, der bei den Mädels die Geburt einleitete, aber hier war er nur nervig. Dann gab es natürlich auch noch eine Routineuntersuchung im Krankenhaus.Freitagabend, bereits der 10. Tag nach Termin war Andrea also wieder zur Vorsorge da. Es tat sich ein wenig. Ein paar Wehen hier und da, ein bisschen blutiger Schleim, aber inzwischen war ich noch unsicherer und glaubte schon fast nicht mehr an das was geschah oder halt auch nicht. Jegliche Hoffnung auf baldige Niederkunft hatte ich verloren.In der Nacht von dem Freitag zum Samstag wurde ich nachts wieder wach – wegen regelmäßigen, nervigen Wehen. Irgendwann gab ich das hin und her gewälze im Bett auf ging hinunter ins Wohnzimmer und kochte mir Tee. Dann stand mein Mann auf der Matte und wollte dabei sein. Wobei fragte ich mich? Schließlich hatte ich ja inzwischen gar keine, nicht mal mehr die leiseste Ahnung von Geburt und dem was da geschieht. Und schon gar nicht, ob das nun doch der ersehnte Beginn dieses Abenteuers ist.Nach ungefähr einer Stunde begaben wir uns wieder ins Bett, um tatsächlich nochmal einzuschlafen. Wach wurde ich aufgrund der immer noch vorhandenen Wehen. Weiterhin regelmäßig, vielleicht auch tatsächlich etwas stärker!? Wie schon erwähnt ich war im Tal der Ahnungslosen gelandet.Christoph meinte dann gegen 5Uhr, das ich vielleicht doch langsam mal Andrea anrufen sollte. Da er bei Hanna damals auch zur rechten Zeit diesen Vorschlag gemacht hatte, rief ich Andrea an und sagte, das wir uns freuen würden, Sie heute schon wiederzusehen. Sie traf dann auch gegen 5.35Uhr bei uns ein. Ich saß noch gemütlich auf dem Sitzball und freute mich sehr sie zu sehen, doch war mir auch jetzt noch unsicher, ob ich sie nicht umsonst geweckt hatte. Andrea machte es sich auf unserem Bett, an die Heizung gelehnt gemütlich.Nachdem ich von der Toilette zurück kam, sagte sie mir, das sie mit Christoph ausgemacht hat, das er jetzt die Kinder weckt und Sie dann zur Oma fährt. Und wollte von mir wissen ob ich es noch so lange aushalte. Inzwischen hatte sich auch bei mir die Gewissheit eingestellt, das es nun ernst wird. Dies brachte auch die „alles um mich herum Scheißegal-Laune“ mit.Also fuhr Christoph gegen 6.20 Uhr los. Ich hörte die Autotür zufallen und das war dann derStartschuss für die auch mir bekannten richtigen, echten Wehen. Vom Sitzball war ich schnell runter, versuchte es erst an einer Kommode, da fehlte mir aber der Halt, so dass ich im Vierfüßlerstand kniend vor unserem Bett landete. Dort konnte ich mich gut an der Umrandung festhalten. Christoph kam gegen 6.43 Uhr wieder. Als Andrea untersuchte war der Muttermund auf 10 cm, doch der Saum stand noch. Sie schlug vor, mich seitlich zulegen, damit sie unter der nächsten Wehe den Saum vorsichtig weg schieben kann. Sehr gern!!! Ich fühlte schon den Kopf. Ich blieb dann auch so liegen und hatte das Gefühl ungefähr 100mal zu sagen „Ich kann/will nicht mehr“. Kann aber gar nicht so oft gewesen sein, denn bereits um 6.48 Uhr lag MEIN kleines Kind auf meinem Oberschenkel. Ein traumhafter, zauberhafter Moment. Ich streichelte die kleinen Hände. Dann legte Andrea mir das kleine Menschenkind auf den Bauch und ich genoss es in vollen Zügen. Immer wieder ein unglaublicher Moment. Tatsächlich wohnt jedem Anfang ein Zauber inne!!!Dann schauten wir wie unser Kind denn heißen würde. Ein Junge, also: Oskar Nepomuk Herzlich willkommen! Nachdem ich die Plazenta noch raus gedrückt hatte, war es endlich vollbracht. Ich kuschelte mich, so wie ich war, mit Oskar, so wie er geboren wurde, in mein Bett.Dann wurde mein Riss noch versorgt und bei Oskar die U1 gemacht. Mein kleines Kind war schon ganz schön groß: 56cm lang und 4350g schwer! Zum Frühstück wurden uns frische Crêpes gebracht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem unsere erste Tochter Paula im Krankenhaus und die zweite, Hanna im Geburtshaus in Göttingen geboren wurde, war für mich klar, Nummer 3 soll zu Hause auf die Welt kommen. Perfekt, da Andrea, die bereits bei Hanna Vor- und Nachsorge gemacht hatte, inzwischen wieder als freiberufliche Hebamme arbeitete und dann auch noch Susanne, die bereits bei Hanna ́s Geburt dabei war. Für mich gab es nicht den winzigsten Zweifel. Das Argument, was meinen Mann endgültig überzeugte, war: wenn wir zu Hause entbinden, so kann er in Heiligenstadt (Thüringen) zum Standesamt gehen. Da Hanna in Göttingen geboren wurde, musste er sie auch dort auf dem Standesamt anmelden – dafür musste er tatsächlich zweimal nach Göttingen fahren.<br>Andrea begleitete mich schon sehr früh in dieser Schwangerschaft, da mein Kreislauf nicht so richtig mitmachte. Da ich ja bereits zwei Mädels zu Hause hatte, zu diesem Zeitpunkt 23/4 und gerade 1Jahr geworden, musste ich schneller auf Hilfe von außen zurückgreifen als ich wollte. Wir alle haben die Zeit der Schwangerschaft sehr genossen. Paula freute sich immer auf den Besuche von der „Hebammer“. Bis Andrea ihr nochmal sagte, das Sie Andrea heißt und zu ihr doch auch nicht Kind sagt! Danach war die Freude noch genauso groß, aber nun halt auf Andrea.<br>Ich war zum ersten mal beim Schwangerschaftsschwimmen und war hinterher immer positiv geschafft. Diese Zeit war sehr wertvoll für Nummer 3 und mich! Dann ging der Sommer vorbei, die Tage wurden kürzer, der Geburtstermin rückte näher. Andrea war die Woche vorm ET nicht da und ich hatte immer wieder nachts Wehen, so dass ich nicht schlafen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, das ich schon ein Kind, geschweige denn zwei Kinder geboren hatte. Wieder war ich mir so unsicher ob es losgeht oder nicht. Wieder versuchte ich in mich hineinzuhorchen, achtete auf jedes nur so winziges Eventuell-Anzeichen.<br>Dann bekam ich erstmal noch eine ziemlich heftige Erkältung, so dass ich ein Tag vorm errechneten Termin tatsächlich noch beim Arzt saß. Es war klar, die Erkältung muss erst ausgestanden sein, bevor ich ein Kind gebären kann. Andrea war wieder da und wir sahen uns nun ja auch öfter, zwischen drin hatte ich schon mal so einen richtigen Heultag, der bei den Mädels die Geburt einleitete, aber hier war er nur nervig. Dann gab es natürlich auch noch eine Routineuntersuchung im Krankenhaus.<br>Freitagabend, bereits der 10. Tag nach Termin war Andrea also wieder zur Vorsorge da. Es tat sich ein wenig. Ein paar Wehen hier und da, ein bisschen blutiger Schleim, aber inzwischen war ich noch unsicherer und glaubte schon fast nicht mehr an das was geschah oder halt auch nicht. Jegliche Hoffnung auf baldige Niederkunft hatte ich verloren.<br>In der Nacht von dem Freitag zum Samstag wurde ich nachts wieder wach – wegen regelmäßigen, nervigen Wehen. Irgendwann gab ich das hin und her gewälze im Bett auf ging hinunter ins Wohnzimmer und kochte mir Tee. Dann stand mein Mann auf der Matte und wollte dabei sein. Wobei fragte ich mich? Schließlich hatte ich ja inzwischen gar keine, nicht mal mehr die leiseste Ahnung von Geburt und dem was da geschieht. Und schon gar nicht, ob das nun doch der ersehnte Beginn dieses Abenteuers ist.<br>Nach ungefähr einer Stunde begaben wir uns wieder ins Bett, um tatsächlich nochmal einzuschlafen. Wach wurde ich aufgrund der immer noch vorhandenen Wehen. Weiterhin regelmäßig, vielleicht auch tatsächlich etwas stärker!? Wie schon erwähnt ich war im Tal der Ahnungslosen gelandet.<br>Christoph meinte dann gegen 5Uhr, das ich vielleicht doch langsam mal Andrea anrufen sollte. Da er bei Hanna damals auch zur rechten Zeit diesen Vorschlag gemacht hatte, rief ich Andrea an und sagte, das wir uns freuen würden, Sie heute schon wiederzusehen. Sie traf dann auch gegen 5.35Uhr bei uns ein. Ich saß noch gemütlich auf dem Sitzball und freute mich sehr sie zu sehen, doch war mir auch jetzt noch unsicher, ob ich sie nicht umsonst geweckt hatte. Andrea machte es sich auf unserem Bett, an die Heizung gelehnt gemütlich.<br>Nachdem ich von der Toilette zurück kam, sagte sie mir, das sie mit Christoph ausgemacht hat, das er jetzt die Kinder weckt und Sie dann zur Oma fährt. Und wollte von mir wissen ob ich es noch so lange aushalte. Inzwischen hatte sich auch bei mir die Gewissheit eingestellt, das es nun ernst wird. Dies brachte auch die „alles um mich herum Scheißegal-Laune“ mit.<br>Also fuhr Christoph gegen 6.20 Uhr los. Ich hörte die Autotür zufallen und das war dann der<br>Startschuss für die auch mir bekannten richtigen, echten Wehen. Vom Sitzball war ich schnell runter, versuchte es erst an einer Kommode, da fehlte mir aber der Halt, so dass ich im Vierfüßlerstand kniend vor unserem Bett landete. Dort konnte ich mich gut an der Umrandung festhalten. Christoph kam gegen 6.43 Uhr wieder. Als Andrea untersuchte war der Muttermund auf 10 cm, doch der Saum stand noch. Sie schlug vor, mich seitlich zulegen, damit sie unter der nächsten Wehe den Saum vorsichtig weg schieben kann. Sehr gern!!! Ich fühlte schon den Kopf. Ich blieb dann auch so liegen und hatte das Gefühl ungefähr 100mal zu sagen „Ich kann/will nicht mehr“. Kann aber gar nicht so oft gewesen sein, denn bereits um 6.48 Uhr lag MEIN kleines Kind auf meinem Oberschenkel. Ein traumhafter, zauberhafter Moment. Ich streichelte die kleinen Hände. Dann legte Andrea mir das kleine Menschenkind auf den Bauch und ich genoss es in vollen Zügen. Immer wieder ein unglaublicher Moment. Tatsächlich wohnt jedem Anfang ein Zauber inne!!!<br>Dann schauten wir wie unser Kind denn heißen würde. Ein Junge, also: Oskar Nepomuk Herzlich willkommen! Nachdem ich die Plazenta noch raus gedrückt hatte, war es endlich vollbracht. Ich kuschelte mich, so wie ich war, mit Oskar, so wie er geboren wurde, in mein Bett.<br>Dann wurde mein Riss noch versorgt und bei Oskar die U1 gemacht. Mein kleines Kind war schon ganz schön groß: 56cm lang und 4350g schwer!</p>



<p>Zum Frühstück wurden uns frische Crêpes gebracht.</p>
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			</item>
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		<title>Anneli</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/anneli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 16:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Anneli]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 03.11.2010 erblickte unsere süße Tochter Anneli in unserem Wohnzimmer bei Kerzenschein das Licht der Welt. Eine bessere und angenehmere Geburtsbegleitung als bei diesen beiden Hebammen gibt es nicht. Sowohl die gesamte Betreuung vor der Geburt, als auch danach war wunderbar und auch mein Mann wurde mit seinen Sorgen und seiner Persönlichkeit ganz einbezogen. Meine uneingeschränkte Empfehlung gilt auch für die Geburtsvorbereitung und das Schwangerenschwimmen. Ich war mit Anneli auch Babyschwimmen in der Sole. Dies ist sowohl für die Mutter als auch das Baby ein guter Beginn mit dem Element Wasser in friedlicher und ruhiger Atmosphäre vertraut zu werden und zu entspannen. Am 01. August 2012 erwarten wir nun unsere zweite Tochter und haben uns wieder für eine Hausgeburt entschieden. Wir wohnen heute in Wien und haben leider nicht mehr den Luxus, dass die Hebamme uns vor der Geburt so gut betreuen kann, weil die Krankenkassen in Österreich sehr vieles nicht übernehmen. (z.B. Nicht einmal einen Geburtsvorbereitungskurs!) Auch ist die Vor- und Nachbetreuung viel kürzer und viel teurer. Ich bin heute sehr froh darüber, dass ich mein erstes Kind in Göttingen unter der liebevollen Begleitung von Susanne und Andrea geboren habe und meine Ängste, Sorgen und Probleme vor der Geburt so fürsorglich und kostengünstig gelöst werden konnten. Bei der zweiten Schwangerschaft konnte ich auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Liebe in Deutschland lebende Frauen genießt das Angebot der Hebammen!]]></description>
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<p>Am 03.11.2010 erblickte unsere süße Tochter Anneli in unserem Wohnzimmer bei Kerzenschein das Licht der Welt. Eine bessere und angenehmere Geburtsbegleitung als bei diesen beiden Hebammen gibt es nicht. Sowohl die gesamte Betreuung vor der Geburt, als auch danach war wunderbar und auch mein Mann wurde mit seinen Sorgen und seiner Persönlichkeit ganz einbezogen.</p>



<p>Meine uneingeschränkte Empfehlung gilt auch für die Geburtsvorbereitung und das Schwangerenschwimmen.</p>



<p>Ich war mit Anneli auch Babyschwimmen in der Sole. Dies ist sowohl für die Mutter als auch das Baby ein guter Beginn mit dem Element Wasser in friedlicher und ruhiger Atmosphäre vertraut zu werden und zu entspannen.</p>



<p>Am 01. August 2012 erwarten wir nun unsere zweite Tochter und haben uns wieder für eine Hausgeburt entschieden. Wir wohnen heute in Wien und haben leider nicht mehr den Luxus, dass die Hebamme uns vor der Geburt so gut betreuen kann, weil die Krankenkassen in Österreich sehr vieles nicht übernehmen. (z.B. Nicht einmal einen Geburtsvorbereitungskurs!) Auch ist die Vor- und Nachbetreuung viel kürzer und viel teurer. Ich bin heute sehr froh darüber, dass ich mein erstes Kind in Göttingen unter der liebevollen Begleitung von Susanne und Andrea geboren habe und meine Ängste, Sorgen und Probleme vor der Geburt so fürsorglich und kostengünstig gelöst werden konnten. Bei der zweiten Schwangerschaft konnte ich auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Liebe in Deutschland lebende Frauen genießt das Angebot der Hebammen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jonas</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/jonas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Klötzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 15:10:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hebammen-goettingen.de/?p=176</guid>

					<description><![CDATA[Schlafzimmer statt Kreißsaal Nach der Geburt meines ersten Sohnes leitete Susanne meinen Rückbildungskurs. Ihre ruhige, freundliche, energiegeladene und einfühlsame Art hatte mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Somit stand schnell fest: Susanne wird meine Hebamme! Glücklicherweise passte der Geburtstermin meines zweiten Sohnes tatsächlich in ihren Terminkalender. Am 19. November 2011 war es dann soweit: Früh um 5.30 Uhr wachte ich mit leichten Bauchschmerzen auf und schlich leise ins Badezimmer (Mann und Kind sollten ja nicht aufwachen). Doch der Gang zur Toilette half überhaupt nicht. Und obwohl ich einen Tag vor dem errechneten Geburtstermin stand, kam mir zunächst gar nicht in den Sinn, dass es sich bei den Schmerzen um Wehen handeln könnte. Ich ging also immer wieder fleißig auf die Toilette und hoffte auf schnelle Besserung. Erst gegen 6 Uhr, als der Rest der Familie auch langsam munter wurde, dämmerte es mir und ich warnte Torben schon mal vor: „Ich glaub es geht los, Schatz!“ Dennoch wollten wir erstmal noch in Ruhe frühstücken und den Tag so normal wie möglich beginnen. Doch schon beim Anziehen des Großen (2 Jahre) musste ich mich immer wieder vor Schmerzen krümmen. Da half sein Pusten leider auch nicht… Nun endlich war auch mir endgültig klar, dass das Baby unterwegs war. Ich kniete inzwischen schon auf dem Fußboden vorm Bett und achtete auf den Abstand der Wehen. Um 6.18 Uhr ließ ich Torben endlich bei Susanne anrufen. Denn wir hatten vorab entschieden, dass sie mich bis zu unserer Abfahrt ins Krankenhaus so lange wie möglich zu Hause betreuen soll (Wehenbegleitung), damit wir nicht länger als nötig im Krankenhaus sein müssen (geplant war eine ambulante Geburt). Das Warten auf Susanne kam mir vor wie eine Ewigkeit und langsam stieg auch die Angst in mir auf, dass sie nicht rechtzeitig eintreffen würde und wir doch ohne ihr „OK“ losfahren müssten. Denn es stand ja nach wie vor fest, dass dieses Kind im Krankenhaus geboren werden sollte. Ich war gerade dabei zu sagen: „Wenn Susanne jetzt nicht kommt, dann müssen wir trotzdem fahren!“ als sie um 6.35 Uhr an der Tür klingelte. Ich war so erleichtert, dass endlich jemand da war, der sich mit all dem auskannte und Torben war froh, dass er Linus endlich zu den Nachbarn bringen konnte. Nach kurzer Untersuchung vergewisserte Susanne sich noch einmal, ob wir noch ins Krankenhaus fahren möchten und ich stimmte aus fester Überzeugung zu. Nun musste es also schnell gehen. Torben packte zügig alles ins Auto. Doch als er wieder drinnen war, hatte ich mich umentschieden. Ich wollte auf gar keinen Fall mehr ins Auto steigen. Die Schmerzen waren zu groß um überhaupt noch bis zur Tür geschweige denn ins Auto rein, wieder raus, ins Krankenhaus, zum Kreißsaal usw. zu gelangen. Außerdem war ja mein größter Albtraum eine Geburt im Auto. Also entschieden wir uns unter den gegebenen Umständen ganz spontan für eine Hausgeburt. Etwa 20 Minuten später kam unser Sohn Jonas gesund und munter in unserem Schlafzimmer zur Welt.Es ist wunderschön, in vertrauter Atmosphäre einem Baby aus eigener Kraft das Leben zu schenken und diesen Moment ganz in Ruhe genießen zu können! Mit der richtigen Begleitung – und Susanne ist die allerbeste Begleiterin, die ich mir bei einer Geburt vorstellen kann! – ist eine Hausgeburt eine wundervolle Erfahrung! Vielen Dank, liebe Susanne!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Schlafzimmer statt Kreißsaal</strong></p>



<p>Nach der Geburt meines ersten Sohnes leitete Susanne meinen Rückbildungskurs. Ihre ruhige, freundliche, energiegeladene und einfühlsame Art hatte mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Somit stand schnell fest: Susanne wird meine Hebamme! <br>Glücklicherweise passte der Geburtstermin meines zweiten Sohnes tatsächlich in ihren Terminkalender.</p>



<p><br>Am 19. November 2011 war es dann soweit: Früh um 5.30 Uhr wachte ich mit leichten Bauchschmerzen auf und schlich leise ins Badezimmer (Mann und Kind sollten ja nicht aufwachen). Doch der Gang zur Toilette half überhaupt nicht. Und obwohl ich einen Tag vor dem errechneten Geburtstermin stand, kam mir zunächst gar nicht in den Sinn, dass es sich bei den Schmerzen um Wehen handeln könnte. Ich ging also immer wieder fleißig auf die Toilette und hoffte auf schnelle Besserung. Erst gegen 6 Uhr, als der Rest der Familie auch langsam munter wurde, dämmerte es mir und ich warnte Torben schon mal vor: „Ich glaub es geht los, Schatz!“ Dennoch wollten wir erstmal noch in Ruhe frühstücken und den Tag so normal wie möglich beginnen. Doch schon beim Anziehen des Großen (2 Jahre) musste ich mich immer wieder vor Schmerzen krümmen. Da half sein Pusten leider auch nicht… Nun endlich war auch mir endgültig klar, dass das Baby unterwegs war. Ich kniete inzwischen schon auf dem Fußboden vorm Bett und achtete auf den Abstand der Wehen. Um 6.18 Uhr ließ ich Torben endlich bei Susanne anrufen. Denn wir hatten vorab entschieden, dass sie mich bis zu unserer Abfahrt ins Krankenhaus so lange wie möglich zu Hause betreuen soll (Wehenbegleitung), damit wir nicht länger als nötig im Krankenhaus sein müssen (geplant war eine ambulante Geburt). Das Warten auf Susanne kam mir vor wie eine Ewigkeit und langsam stieg auch die Angst in mir auf, dass sie nicht rechtzeitig eintreffen würde und wir doch ohne ihr „OK“ losfahren müssten. Denn es stand ja nach wie vor fest, dass dieses Kind im Krankenhaus geboren werden sollte. Ich war gerade dabei zu sagen: „Wenn Susanne jetzt nicht kommt, dann müssen wir trotzdem fahren!“ als sie um 6.35 Uhr an der Tür klingelte. Ich war so erleichtert, dass endlich jemand da war, der sich mit all dem auskannte und Torben war froh, dass er Linus endlich zu den Nachbarn bringen konnte. Nach kurzer Untersuchung vergewisserte Susanne sich noch einmal, ob wir noch ins Krankenhaus fahren möchten und ich stimmte aus fester Überzeugung zu. Nun musste es also schnell gehen. Torben packte zügig alles ins Auto. Doch als er wieder drinnen war, hatte ich mich umentschieden. Ich wollte auf gar keinen Fall mehr ins Auto steigen. Die Schmerzen waren zu groß um überhaupt noch bis zur Tür geschweige denn ins Auto rein, wieder raus, ins Krankenhaus, zum Kreißsaal usw. zu gelangen. Außerdem war ja mein größter Albtraum eine Geburt im Auto. Also entschieden wir uns unter den gegebenen Umständen ganz spontan für eine Hausgeburt. Etwa 20 Minuten später kam unser Sohn Jonas gesund und munter in unserem Schlafzimmer zur Welt.<br>Es ist wunderschön, in vertrauter Atmosphäre einem Baby aus eigener Kraft das Leben zu schenken und diesen Moment ganz in Ruhe genießen zu können! Mit der richtigen Begleitung – und Susanne ist die allerbeste Begleiterin, die ich mir bei einer Geburt vorstellen kann! – ist eine Hausgeburt eine wundervolle Erfahrung!</p>



<p>Vielen Dank, liebe Susanne!</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mojan</title>
		<link>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/mojan/</link>
					<comments>https://hebammen-goettingen.de/geburtsbericht/mojan/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 16:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojan]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Anfang an war für mich klar, dass ich mein Kind gern zuhause bekommen wollte.&#160; Ich hab mich nicht krank gefühlt und wusste nicht, was ich im Krankenhaus soll. Auch wenn es einige Proteste von meinen Studienkollegen gab (was alles passieren kann…), hab ich mich nicht verrückt machen lassen und bin meinen Weg gegangen, der für mich genau der richtige war. Ich bin noch bis zum 5. Monat geklettert und hab viel erlebt. Soviel, wie mir mein Körper und das neue Leben darin erlaubten. Wenn etwas zu viel wurde ruhte ich mich aus und durchlebte so eine angenehme Schwangerschaft ohne Komplikationen, voller Vorfreude. Die kompetente und außerordentlich&#160;&#160; nette Begleitung meiner Hebammen trugen zu dem positiven Schwangerschaftsverlauf bei.&#160; Durch die Empfehlung einer andern Hebamme bin ich bei Susanne gelandet und sehr zufrieden.&#160; Sie ist zu einer Vertrauten geworden für diese Zeit mit der man über alles reden kann, auch mal was nicht Schwangerschaft bezogenes, wenn es gerade anliegt. Etwa&#160; drei Wochen vor der Entbindung bekam ich die ersten Wehen, die sich als leichtes ziehen im Unterbauch bemerkbar machten, vielleicht bisschen so wie Regelschmerzen. Noch nichts wirklich Spektakuläres. Aber ich merkte auf und sah zu, dass ich mit dem Nestbau bald zu Ende kam. Ich musste noch auf Roberta warten, eine Freundin, die bei der Geburt dabei sein sollte aber noch im Urlaub war…&#160; Die letzten Wochen verliefen weiterhin entspannt und obwohl Sommer war ohne lästige Erscheinungen wie Wasser in den Beinen oder Ähnliches. Am Donnerstag, den 1. September (6 Tage vor Termin) hatte ich dann das erste Mal länger anhaltende Wehen über den ganzen Tag. Wieder waren sie nicht besonders doll, so dass ich meinen gewohnten Tagesablauf erledigen konnte. Und ich musste ja noch auf Roberta warten. Susanne, die am nächsten Tag zur Vorsorge kam registrierte die Wehen, war aber ganz entspannt. Am Sonntag den 4. September kam dann endlich Roberta und prompt bekam ich in der Nacht zum Montag wieder Wehen. Diesmal waren sie stärker, so dass ich nicht mehr schlafen konnte. Von 3 bis 5 Uhr lag ich wach. Dann machte ich mir eine Wärmflasche und dachte, wenn das nicht hilft ruf ich Susanne…&#160; und bin noch mal eingeschlafen, bis 10 Uhr morgens am nächsten Tag. Wieder hatte ich deutliche Wehen, so dass es jetzt an der Zeit war Susanne zu holen. Susanne untersuchte mich nun. Die Gebärmutter war noch geschlossen und der Gebärmutterhals hatte eine Länge von 1 cm. Ich sollte mich bestmöglich entspannen und ein Bad nehmen.&#160; Susanne verabschiedete sich mit den Worten „ Ruf mich an, wenn es mehr wird oder Du mich brauchst.“ Also nahm ich erst mal ein Bad. In der Wanne wurden die Wehen weniger schmerzhaft und kamen in größeren Abständen aber weiterhin regelmäßig. Nach der Wanne aß ich etwas und legte mich wieder ins Bett um Kräfte zu sammeln. So war der Plan, eigentlich… doch die Wehen wurden wieder stärker und kamen ziemlich dicht hintereinander, so dass ich Susanne rief. Muss so gegen 13 Uhr gewesen sein, aber genau weiß ich das nicht mehr. Nun war die Gebärmutter immerhin schon etwas weiter geöffnet, dem Baby ging es gut. Auf dem Sofa konnte ich bei den Wehen die passenden Positionen finden um den Schmerz abzuleiten. An auf dem Rücken liegen war sowieso nicht mehr zu denken. Während des ganzen Tages wich Roberta nicht von meiner Seite, sie machte mir was zum essen, die Badewanne, einige Wärmflaschen, massierte meinen Rücken oder hielt meine Hand. Roberta rief Susanne um wieder zu kommen. Sie kam keine Minute genau rechtzeitig. Die Presswehen hatten schon begonnen und ich war froh jemanden zu haben, der mir sagt was ich tun soll, da mir schon alles egal war und ich einfach nur wollte dass was passiert. Susanne bugsierte mich vor das Sofa, so dass ich davor kniete und mich abstützen konnte. Roberta hat meine Hand gehalten, was ich schon gar nicht mehr weiß. Die Herztöne des Babys waren prima. Kniend vor dem Sofa ging alles plötzlich ganz schnell. Noch ein paar Wehen, die Fruchtblase platzte und schon war der Kopf da und nach der nächsten war auf einmal alles vorbei und ich hörte ein Schreien. Dann sagte mir Susanne ich kann mich zurücksetzen und da lag er vor mir, mein Sohn. Das war der aufregendste und schönste&#160; Augenblick in meinem Leben. Auf einmal war alles vergessen und alles andere egal und ich hatte nur noch Augen für Mojan. Das war um 19.21 Uhr am 5. 9. 2011.Alles ging plötzlich so schnell, dass die Geburt fast vorbei war bis Andrea eintraf. Aber ganz hatte ich es ja noch nicht geschafft. Die Plazenta fehlte noch. Auch diese Aufgabe bewältigte ich und dann war Zeit für Entspannung. Meine Mitbewohnerinnen durften uns besuchen und wir alle haben einen kleinen Plazentavortrag von Andrea bekommen. Faszinierendes Leben!! Es lag eine unglaubliche Stimmung in der Wohnung. Ein bisschen als wäre die Wohnung eine andere Welt, so als würde die Zeit in ihr still stehen und nur draußen weiter gehen. Diese Stimmung blieb auch noch die ganze nächste Woche, die ich mit Mojan natürlich im Bett verbrachte und nichts anderes tat als ihn anzuschauen. Vielen Dank an Susanne und Andrea, durch die ich eine wunderbare Schwangerschaft, natürliche Geburt und eine zauberhafte Zeit danach zu zweit erleben durfte. Bitte macht weiter und lasst euch nicht unterkriegen.]]></description>
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<p>Von Anfang an war für mich klar, dass ich mein Kind gern zuhause bekommen wollte.&nbsp; Ich hab mich nicht krank gefühlt und wusste nicht, was ich im Krankenhaus soll. Auch wenn es einige Proteste von meinen Studienkollegen gab (was alles passieren kann…), hab ich mich nicht verrückt machen lassen und bin meinen Weg gegangen, der für mich genau der richtige war.</p>



<p>Ich bin noch bis zum 5. Monat geklettert und hab viel erlebt. Soviel, wie mir mein Körper und das neue Leben darin erlaubten. Wenn etwas zu viel wurde ruhte ich mich aus und durchlebte so eine angenehme Schwangerschaft ohne Komplikationen, voller Vorfreude. Die kompetente und außerordentlich&nbsp;&nbsp; nette Begleitung meiner Hebammen trugen zu dem positiven Schwangerschaftsverlauf bei.&nbsp; Durch die Empfehlung einer andern Hebamme bin ich bei Susanne gelandet und sehr zufrieden.&nbsp; Sie ist zu einer Vertrauten geworden für diese Zeit mit der man über alles reden kann, auch mal was nicht Schwangerschaft bezogenes, wenn es gerade anliegt.</p>



<p>Etwa&nbsp; drei Wochen vor der Entbindung bekam ich die ersten Wehen, die sich als leichtes ziehen im Unterbauch bemerkbar machten, vielleicht bisschen so wie Regelschmerzen. Noch nichts wirklich Spektakuläres. Aber ich merkte auf und sah zu, dass ich mit dem Nestbau bald zu Ende kam. Ich musste noch auf Roberta warten, eine Freundin, die bei der Geburt dabei sein sollte aber noch im Urlaub war…&nbsp; Die letzten Wochen verliefen weiterhin entspannt und obwohl Sommer war ohne lästige Erscheinungen wie Wasser in den Beinen oder Ähnliches.</p>



<p>Am Donnerstag, den 1. September (6 Tage vor Termin) hatte ich dann das erste Mal länger anhaltende Wehen über den ganzen Tag. Wieder waren sie nicht besonders doll, so dass ich meinen gewohnten Tagesablauf erledigen konnte. Und ich musste ja noch auf Roberta warten. Susanne, die am nächsten Tag zur Vorsorge kam registrierte die Wehen, war aber ganz entspannt. Am Sonntag den 4. September kam dann endlich Roberta und prompt bekam ich in der Nacht zum Montag wieder Wehen. Diesmal waren sie stärker, so dass ich nicht mehr schlafen konnte. Von 3 bis 5 Uhr lag ich wach. Dann machte ich mir eine Wärmflasche und dachte, wenn das nicht hilft ruf ich Susanne…&nbsp; und bin noch mal eingeschlafen, bis 10 Uhr morgens am nächsten Tag. Wieder hatte ich deutliche Wehen, so dass es jetzt an der Zeit war Susanne zu holen. Susanne untersuchte mich nun. Die Gebärmutter war noch geschlossen und der Gebärmutterhals hatte eine Länge von 1 cm. Ich sollte mich bestmöglich entspannen und ein Bad nehmen.&nbsp; Susanne verabschiedete sich mit den Worten „ Ruf mich an, wenn es mehr wird oder Du mich brauchst.“ Also nahm ich erst mal ein Bad. In der Wanne wurden die Wehen weniger schmerzhaft und kamen in größeren Abständen aber weiterhin regelmäßig. Nach der Wanne aß ich etwas und legte mich wieder ins Bett um Kräfte zu sammeln. So war der Plan, eigentlich… doch die Wehen wurden wieder stärker und kamen ziemlich dicht hintereinander, so dass ich Susanne rief. Muss so gegen 13 Uhr gewesen sein, aber genau weiß ich das nicht mehr. Nun war die Gebärmutter immerhin schon etwas weiter geöffnet, dem Baby ging es gut. Auf dem Sofa konnte ich bei den Wehen die passenden Positionen finden um den Schmerz abzuleiten. An auf dem Rücken liegen war sowieso nicht mehr zu denken. Während des ganzen Tages wich Roberta nicht von meiner Seite, sie machte mir was zum essen, die Badewanne, einige Wärmflaschen, massierte meinen Rücken oder hielt meine Hand. Roberta rief Susanne um wieder zu kommen. Sie kam keine Minute genau rechtzeitig. Die Presswehen hatten schon begonnen und ich war froh jemanden zu haben, der mir sagt was ich tun soll, da mir schon alles egal war und ich einfach nur wollte dass was passiert. Susanne bugsierte mich vor das Sofa, so dass ich davor kniete und mich abstützen konnte. Roberta hat meine Hand gehalten, was ich schon gar nicht mehr weiß. Die Herztöne des Babys waren prima. Kniend vor dem Sofa ging alles plötzlich ganz schnell. Noch ein paar Wehen, die Fruchtblase platzte und schon war der Kopf da und nach der nächsten war auf einmal alles vorbei und ich hörte ein Schreien. Dann sagte mir Susanne ich kann mich zurücksetzen und da lag er vor mir, mein Sohn. Das war der aufregendste und schönste&nbsp; Augenblick in meinem Leben. Auf einmal war alles vergessen und alles andere egal und ich hatte nur noch Augen für Mojan. Das war um 19.21 Uhr am 5. 9. 2011.<br>Alles ging plötzlich so schnell, dass die Geburt fast vorbei war bis Andrea eintraf. Aber ganz hatte ich es ja noch nicht geschafft. Die Plazenta fehlte noch. Auch diese Aufgabe bewältigte ich und dann war Zeit für Entspannung. Meine Mitbewohnerinnen durften uns besuchen und wir alle haben einen kleinen Plazentavortrag von Andrea bekommen. Faszinierendes Leben!! Es lag eine unglaubliche Stimmung in der Wohnung. Ein bisschen als wäre die Wohnung eine andere Welt, so als würde die Zeit in ihr still stehen und nur draußen weiter gehen. Diese Stimmung blieb auch noch die ganze nächste Woche, die ich mit Mojan natürlich im Bett verbrachte und nichts anderes tat als ihn anzuschauen.</p>



<p>Vielen Dank an Susanne und Andrea, durch die ich eine wunderbare Schwangerschaft, natürliche Geburt und eine zauberhafte Zeit danach zu zweit erleben durfte. Bitte macht weiter und lasst euch nicht unterkriegen.</p>



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